Presse

Zu Gast bei Conny im Europaparlament

Zu Gast bei Conny im Europaparlament

Vom 15.04. – 17.04. waren wir auf Einladung von Dr. Cornelia Ernst, – wir nennen unsere Genossin einfach Conny – sächsische Europaabgeordnete und Kandidatin der LINKEN zu den Europawahlen, zu Besuch in Strasbourg. Bei dieser Reise waren Freunde aus Liberec und befreundete Roma aus Varnsdorf und Krásná Lípa dabei. Die Roma sind Laienschauspieler, die sich in zahlreichen Aufführungen des ProjekTTheter Zittau engagieren.
Die Fahrt begann morgens um 7.00 Uhr in Zittau. Gegen 17.00 Uhr kamen wir in Triberg (Schwarzwald) an, wo wir die Nacht in einer Jugendherberge verbrachten. Nach dem Abendessen wurden die Sehenswürdigkeiten von Triberg erkundet.
Am nächsten Morgen ging es 9.00 Uhr nach Strasbourg. Bei einer Stadtrundfahrt erfuhren wir vieles über die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte von Strassbourg. Danach erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust. 15 Uhr stand die Besichtigung des EU – Parlaments auf dem Programm. Dr. Cornelia Ernst erklärte die Arbeitsweise des Parlamentes und erzählte über ihre Arbeit in den Ausschüssen. Auch die anstehenden Wahlen und die Befürchtungen eines Rechtsruckes waren Thema der Diskussion. Anschließend konnten wir für eine Stunde an einer Plenarsitzung teilnehmen.
Gegen 17.00 Uhr ging es zurück in die Innenstadt, wo wir auf Einladung von Conny gemeinsam in einer gemütlichen Gaststätte Abendbrot gegessen haben. Leider konnte die Gastgeberin selber nicht dabei sein, da sie zu einer Ausschusssitzung musste.
Um 21.00 Uhr ging es zurück nach Triberg.
Nach dem Frühstück fuhren wir gegen 9.00 Uhr zurück nach Sachsen. Durch den beginnenden Feiertagsverkehr dauerte die Heimreise bis in die Nachtstunden.
Die Fahrt war ein Erlebnis der besonderen Art. Die Teilnehmer aus Zittau, Liberec, Varnsdorf und Krásná Lípa möchten sich noch einmal bei Conny für die Einladung bedanken.
Ein großer Dank gebührt Michaela für ihre Übersetzungen ins Tschechische.

Presse: Ramona Gehring

Wenn die Welt ein großes Haus ist

2. Dezember 2013 in projekTTheater – Zittau

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“, welches am 30.11. im Městské divadlo Varnsdorf Premiere feierte. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen. Die Schauspieler, Deutsche, Tschechen und tschechische Roma unterhalten sich in ihrer Sprache miteinander und lernen sich doch kennen. Eine Dolmetscherin sorgt für die Übersetzung. Die Roma ziehen mit ihren Liedern und Tänzen die Menschen in ihren Bann. Dieses Stück mit seinen ernsten aber auch lustigen Episoden regt zum Nachdenken an.

Die etwa 60 Gäste aus mehreren Ländern wurden nach der Vorführung noch zu einer kleinen Premierenfeier ins Foyer eingeladen, wo diese mit dem Projektleiter Jan Roscher und seinem tschechischen Projektpartner PhDr. Martin Musilek, sowie den Darstellern ins Gespräch kommen konnten.

Am 10. Dezember, um 19:30 Uhr findet im Lidové sady, in Liberec eine weitere Vorstellung statt.

 

Ramona GehringIMG_4628

Wir danken allen Unterstützern und Sponsoren, die uns dieses tolle Projekt ermöglicht haben. nachzu lesensen auf der Projekthompage: http://www.divadloneznahranic.eu/#impressum

 

Pressemitteilung: Nominierung des projekTTheater Zittau für „Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“

26. September 2013

projekTTheater Zittau für „Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“ nominiert

Das projekTTheater Zittau wurde von der Amadeu–Antionio–Stiftung für den
„Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“ nominiert. Dieser wird am 07. November in Dresden verliehen.
Das projekTTheater Zittau hatte sich mit dem Projekt «roma.ART» für den Preis beworben. Dabei handelt es sich um ein grenzüberschreitendes Theaterprojekt, welches sich mit der Situation der Roma beschäftigt.
Der Projektleiter Jan Roscher sagte dazu: „ Wir sind sehr erfreut über die Nominierung.  Dies zeigt uns, das unser Engagement als wichtig und notwendig eingeschätzt wird. Die Nominierung ist ein Ansporn für unsere weitere Arbeit“.

Engagement gegen rechts Zehn Initiativen aus Sachsen für Demokratie-Förderpreis nominier

 

Springerstiefel eines Teilnehmers einer Demonstration der rechten Szene.   Foto: dpa Der Sächsische Förderpreis für Demokratie würdigt das Engagement gegen Rechtsextremismus.

Berlin/Dresden. Für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie sind zehn Initiativen gegen Rechtsextremismus und für Menschenrechte nominiert worden. Dazu gehören auch das Grass Lifting Camp, das in Chemnitz mit künstlerischen Aktionen gegen das Vergessen der NSU-Verbrechen aktiv ist, der Verein Arbeit und Leben Sachsen, der Kindergartenkindern eine weltoffene Haltung vermittelt und eine Initiative gegen NPD und Neonazis in Geithain, teilten die Auslobenden am Mittwoch in Berlin mit.Die Auszeichnung wird von der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung und der Sebastian Cobler Stiftung vergeben. Insgesamt hatten sich 54 Kandidaten, darunter viele Flüchtlingsgruppen, um die Auszeichnung beworben, die am 7. November in der Neuen Synagoge Dresden verliehen wird. Sie teilt sich in zwei mit je 5000 Euro dotierte Hauptpreise und acht mit je 1000 Euro verbundene Anerkennungen.

Auch die Abschiebungshaftkontaktgruppe Dresden, der Sächsische Flüchtlingsrat, die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen, das Projekttheater Zittau, das Schülerbegegnungsprojekt Auschwitz des Beruflichen Schulzentrums Wurzen und das Soziokulturelle Zentrum Alte Brauerei Annaberg-Buchholz gehören zur Runde der zehn Finalisten.

Zehn Initiativen für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie nominiert

2. Oktober 2013

Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie findet am 7. November in der Neuen Synagoge in Dresden statt

Dresden – 2013 wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie zum siebten Mal verliehen. Aus den eingegangenen 54 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte Jury zehn Initiativen aus, die sich in herausragender Weise für Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus engagieren und die demokratische Kultur in Sachsen täglich bereichern und fördern. Die zehn Nominierten werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 7. November in Dresden geehrt. Dort werden auch die beiden Projekte bekannt gegeben, die mit dem Hauptpreis von je 5.000 Euro ausgezeichnet werden.

„Wir freuen uns darüber, dass die gesamte Breite gesellschaftlichen Engagements in Sachsen so umfassend bei den Nominierungen zum Ausdruck kommt. Bei den vielen Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung einsetzen, sind besonders die zahlreichen Flüchtlingsinitiativen hervorzuheben, die sich in diesem Jahr beworben haben und bei der Preisverleihung berücksichtigt wurden“, erklärt Anetta Kahane, Mitglied der Jury und Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung.

Die Nominierten des Sächsischen Förderpreises 2013 sind:

• Abschiebungshaftkontaktgruppe Dresden beim Sächsischen Flüchtlingsrat e.V., die Menschen in Abschiebehaft betreut und berät, um sie aus der Isolation zu holen
• AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die Flüchtlinge im Landkreis unterstützt und Vorurteile in der Mehrheitsgesellschaft abbaut
• Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V., die das Engagement gegen Neonazis um eine geschlechterreflektierte Perspektive erweitert
• Arbeit und Leben Sachsen e.V., der mit dem Projekt „Interkulturelles Lernen in der Kindertagesstätte“ schon den Kleinsten eine weltoffene Haltung vermittelt
• Grass Lifting Camp, das in Chemnitz mit künstlerischen Aktionen verhindert, dass Gras über die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds wächst
• Initiative für ein weltoffenes Geithain, die sich unermüdlich gegen die NPD und Neonazis in der Stadt einsetzt
• Projekttheater Zittau e.V., das sich durch genreübergreifende Theaterproduktionen mit Roma, Tschechen und Deutschen gegen die Diskriminierung von Roma engagiert
• Sächsischer Flüchtlingsrat e.V., der mit einer Initiativenkonferenz „Asyl in Sachsen“ zur Vernetzung und Stärkung von Flüchtlingsgruppen beiträgt
• Schülerbegegnungsprojekt Auschwitz des Beruflichen Schulzentrums Wurzen, das mit Jugendlichen aus Polen, Israel und Deutschland gegen Vorurteile arbeitet
• Soziokulturelles Zentrum Alte Brauerei e.V. aus Annaberg-Buchholz, das sich für eine demokratische Zivilgesellschaft und gegen Rechte im Erzgebirgskreis einsetzt

Die Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie findet am 7. November in der Neuen Synagoge in Dresden statt.

Die auslobenden Stiftungen sind die Amadeu Antonio Stiftung, die Freudenberg Stiftung und die Sebastian Cobler Stiftung; in Kooperation mit der Stiftung Elemente der Begeisterung. Medienpartner ist die stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“.

Weitere Informationen finden Sie unter www.demokratiepreis-sachsen.de

PM 29.5.2013 “roma.ART” in Leipzig

29. Mai 2013 in Presse, projekTTheater – Zittau

 Roma.ART in Leipzig

 Am 26. Mai 2013 war das projekTTheater Zittau Gast im Spinnwerk Leipzig.zur szenische Lesung „roma.ART“ .

Wir bedanken uns bei allen MitarbeiterInnen die mit uns an diesen tollen Projekt mitgewirkt haben, sowie beim linXXnet, Pandechaion e.V. durch deren Hilfe wir nicht nur über, sondern mit Roma, die Lesung verwirklichen konnten.

Ein besonderer Dank gild. auch der Leitung des Spinnwerk Leipzig, den theater des täglichen Bedarf, den Technikern des Centraltheater Leipzig.

Wir danken auch für die Unterstützung der LINKEN im Europaparlament.

Mit diesen gewonnenen Erfahrungen und Eindrücken gehen wir nun das geplante Projekt in Varnsdorf an.

Jan Roscher / projekTTheater Zittau

 

PM Lesung “Ede und Unku” am 08. April 2013

11. April 2013 in projekTTheater – Zittau

projekTTheater begeisterte

Anlässlich des ersten internationalen Tages der Roma und Sinti führte das projekTTheater Zittau am 08. April 2013 die szenische Lesung „Ede und Unku“ im Büro der LINKEN auf.
Kurzfristig musste der Aufführungsort gewechselt werden, da mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger die Lesung verfolgen wollten. Ursprünglich sollte die Aufführung im Infoladen Zittau stattfinden.

Stadtrat Matthias Böhm (Bündnis90/Die Grünen) sagte im Anschluss „das Thema ist wichtig, das Stück war gut aber leider zu kurz“. Jens Thöricht, der für DIE LINKE im Stadtrat sitzt ergänzte: „Toleranz und Verständnis füreinander sind für das Zusammenleben wichtige Werte. Dies gilt es auch heutzutage nicht zu vergessen“.
Im Anschluss standen die VeranstalterInnen für Fragen und Anregungen bei einem Teller Suppe, gesponsert durch die Biogärtnerei Schostek und fair gehandelten Wein aus dem „Eine Welt Laden Gaia“, zur Verfügung.
„Ich freue mich, dass sich so viele Menschen für das Thema interessiert haben und bedanke mich beim Gerhardt-Hauptmann-Theater Zittau sowie den SchauspielerInnen für ihre Unterstützung.“,

PM des projekTTheater Zittau vom 20.12.2012
Zusammen ist man weniger allein – Kulturabbau stoppen – ein Fazit

„Zusammen ist man weniger allein“, – so der Titel des Bestsellerromans von Anna Gavaldas, erfolgreich inszeniert vom Schauspielensemble des Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theaters. Dieser Titel bringt auch das das Anliegen der Initiative „Kulturabbau stoppen“ treffend auf den Punkt. Eine bunte Truppe von Kulturinteressierten, GewerkschafterInnen, renommierten Kulturverantwortlichen, Abgeordneten unterschiedlichster Parteien und verschiedene Vereine standen im Dialog, um sich über den gesellschaftlichen Wert von Kunst und Kultur und die Notwendigkeit der Kulturförderung auszutauschen. Trotz unterschiedlicher Positionen wurde deutlich, dass der gesellschaftliche MehrWert von Kunst und Kultur allgemein erkannt ist. Um so größer ist das Unverständnis, dass die Regierungsparteien sich mit den Oppositionsparteien nicht im Interesse der Sache einigen konnten. Erfahrene KulturpolitikerInnen wie Dr. Eva-Maria Stange (SPD), Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (Bündnis90/Die Grünen) und Dr. Volker Külow (DIE LINKE) hatten tragfähige Alternativen gegen die Sparmaßnahmen im Kulturbereich erarbeitet. Die Initiative „Kulturabbau stoppen“ hat gezeigt, dass ein breites Bündnis lohnt, um Kulturpolitik in aller Vielfalt erfassen zu können. Ohne die über 1Tausend Unterstützer per Internet und insbesondere den durch die Graphischen Werkstätten Zittau gesponserten Druck der Dokumentation und das ehrenamtliche Engagement zahlreicher MitstreiterInnen wäre eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser komplexen Thematik nicht machbar gewesen. Dafür allen herzlichen Dank. Nach dem Beschluss des Kulturhaushaltes 2013/14 wird u. a. in den Theatern, dem Tierpark Zittau u. a. Kulturprojekten darüber diskutiert, wie das fehlende Geld ausgeglichen werden kann. Auch im Gerhart Hauptmann Theater Görlitz – Zittau ist der Personalabbau nach wie vor aktuell. Aus diesen Gründen wird Jan Roscher, der Initiator des Bündnisses „Kulturabbau stoppen“, unter dem Dach des projekTTheater Zittau diese Initiative fortführen.
Der Kulturabbau muss gestoppt werden! (alle Informationen bis März 2013 unter Kulturabbau stoppen!

Jan Roscher
Leiter projekTTheater Zittau

Zittau Nachrichten Zittauer Anzeiger
Zittau muss handeln!

Zittau, 16. Oktober 2012. Von Jan Roscher.
Die schwarz-gelbe Staatsregierung des Freistaates Sachsen hat die geplanten Kürzungen im Kulturetat korrigiert. Diese Entscheidung dürfte fürs Erste auch im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien für eine gewisse Erleichterung sorgen. Eine Trendwende im Kulturabbau ist damit allerdings nicht in Sicht, wie die aktuelle Hiobsbotschaft vom geplanten Stellenabbau in der Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH verdeutlicht. Verursacher der prekären Situation insbesondere des Zittauer Schauspielhauses ist weder der kaufmännische Direktor Caspar Sawade, auch nicht der Vorsitzende des Kulturkonvents Bernd Lange, sondern Mitschuld trägt die Stadt Zittau.

Mehr Geld in Sachsen Kulturhaushalt – eine Trendwende im Kulturabbau ist damit nicht in Sicht

Das Theater Zittau ist eines der beiden Theaterhäuser der Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH. Als Vierspartenhaus vereint es Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Tanz, Schauspiel und die Konzerte der Neuen Lausitzer Philharmonie. Es ist ein wichtiger Teil Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien. Beliebt sind auch die Aufführungen an besonderen Spielstätten. Das Theater engagiert sich in der Theaterpädagogik für Kinder und Jugendliche sowie im interkulturellen Austausch mit Polen und Tschechien.

Da sich bis heute weder Zittaus Oberbürgermeister noch die Stadträte als Mitgesellschafter für das renommierte Zittauer Schauspiel verantwortlich zeigen, ist eine ausreichende Finanzierung des Theaters nicht gegeben. Zittau muss handeln, um nicht im Jahr 2012 das Ende der 200jährigen Theatertradition zu besiegeln!

Offensichtlich wird immer noch unterschätzt, dass das Image und der Standortvorteil der Stadt ganz wesentlich von der reichhaltigen Kultur und dabei insbesondere auch von der hervorragenden Leistung des Schauspielensembles profitiert. Erst kürzlich, zu den 7. sächsischen Theatertagen 2012, wurde wiederholt von prominenten Kulturexperten auf das identitätsstiftende Markenzeichen „Zittauer Theater“ hingewiesen.

Die seit Jahren so oft wiederholte Bekenntnis unserer Stadtväter für den Erhalt des Zittauer Standorts wird durch untragbare Ideen des Oberbürgermeisters Arnd Voigt zunehmend in Frage gestellt. Bereits vor Monaten bestätigte Oberbürgermeister Arndt Voigt auf einer Stadtratssitzung, dass seine Idee, eine Aufstockung der dringend notwendigen Finanzmittel über Spenden der Bürger auszugleichen, nicht aufgeht.
Wir fordern, dass die Stadt Zittau sich umgehend ihrer Verantwortung bewusst wird und die zuständigen Politiker mit den Kulturraumpartnern – dem Landkreis Görlitz und dem Görlitzer Oberbürgermeister – die Konditionen als Mitgesellschafter verhandeln. Wie wichtig für die Menschen und die Zukunft der Stadt „unser“ Theater ist, schrieb u. a. auch der junge Oberlausitzer Musikstudent Felix Weickelt für die Homepage der Initiative „Kulturabbau stoppen“: „Leben will ich aber nur mit Theater, dem öffentlichen, kreativen und selbstverständlichen Platz, und nicht mit der ständigen Angst um dessen Existenz.“

Diese Aussage und weitere kluge Gedanken anderer prominenter Kulturverantwortlicher können nachgelesen werden unter
http://www.kulturabbau-stoppen.de sowie
http://kulturabbau-stoppen.de/wp-content/uploads/2012/03/Doku-Pr.-KA.pdf

Jan Roscher
ist Initiator des Bündnisses „Kulturabbau stoppen“ und
Leiter des Zittauer projekTTheater. Kommentar:
Quelle: Jan Roscher
Zuletzt geändert am 18.11.2012 – 08:02 Uhr

Doku Kulturabbau stoppen

Kulturabbau im Sächsischen Landtag

Damit dies nicht passiert, übergab Jan Roscher von der Initiative „Kulturabbau stoppen“ am 27. September 2012 einem Vertreter der Staatsregierung den kulturpolitischen Sprecher von CDU, SPD und LINKE einen Forderungskatalog. Roscher fordert die Rücknahme der indirekten Kürzungen in den sächsischen Kulturräumen. Darüber hinaus ist ein Inflationsausgleich zu berücksichtigen, oder anders, eine Dynamisierung der Finanzmittel muss im Kulturraumgesetz verankert werden!

„Während auf Bundesebene Kulturstaatsminister Bernd Neumann den Kulturetat trotz Finanzkrise erhöht, scheint im Freistaat Sachsen die Kulturraumfinanzierung durch den Doppelhaushalt 2013/14 festzustehen.“, so das Fazit von Roscher nach der Übergabe des Forderungskataloges. Nun hofft die Initiative „Kulturabbau stoppen“, dass nach intensiven Studium des Kataloges die Regierungsparteien auf die SPD und DIE LINKE zugeht und deren Alternativvorschläge in die Debatte um den Finanzetat des Kulturraumes einbezieht.

Dass für Prof. Dr. von Schorlemer (CDU) aus terminlichen Gründen stellvertretend der Referatsleiter Hr. Lönnecke an diesem Gespräch teilnahm, verdeutlicht wie wichtig der Staatsministerin Vorschläge zur Erhaltung des sächsischen Kulturgutes sind.

Dr. Eva-Maria Stange (SPD) und Dr. Volker Külow (DIE LINKE) waren sich einig, dass die indirekten Kürzungen, die durch das Eingliedern der Landesbühnen entstanden sind, mindestens zurückgenommen werden müssen. Weiterhin nahmen VertreterInnen der CDU Landtagsfraktion an dem Gespräch teil.

Die Initiative wird in den kommenden Monaten sehr genau die parlamentarischen Aktivitäten der demokratischen Fraktionen im Sächsischen Landtag beobachten.

Hintergrundinformation:
Der Forderungskatalog kann unter der Adresse http://kulturabbau-stoppen.de/wp-content/uploads/2012/09/Dokumentation-zur-Einladung.pdf eingesehen werden.

Mehr Mittel für Kultur

29.09.2012
ZITTAU
Mehr Mittel für die Kultur
STEFFEN LINKE
Am Donnerstag, 27. September,  übergab Jan Roscher, Initiator von „Kulturabbau stoppen“, vor dem Sächsischen Landtag einen Forderungskatalog an die politischen Akteure im Freistaat. Das Ziel sei die Rücknahme der indirekten Kürzungen in den sächsischen Kulturräumen. Darüber hinaus sei ein Inflationsausgleich zu berücksichtigen, oder anders, eine Dynamisierung der Finanzmittel müsse im Kulturraumgesetz verankert werden.

„Mit der Übergabe vor Ort soll die Debatte um eine zukunftsfähige Kulturförderung im Rahmen der Verhandlungen um den Doppelhaushalt 2013/14 forciert werden. Wenn der Freistaat Milliarden an Steuermehreinnahmen verzeichnet, ist es nicht hinnehmbar, wenn Kulturschaffende weiterhin auf Lohnbestandteile verzichten und Kultureinrichtungen um ihre Existenz bangen müssen.“, so Jan Roscher.  Zur Übergabe waren neben Vertretern der Sächsischen Staatsregierung auch die kulturpolitischen Sprecher der demokratischen Fraktion im Landtag eingeladen worden.

Kulturabbau stoppen im Gespräch mit Konstantin Wecker
Gesprächsnotizen 23.06 2012

Am 23.06.2012 gastierte Konstantin Wecker mit seinem Konzertprogramm „Wut und Zärtlichkeit“ auf der Waldbühne in Jonsdorf.
Wir hatten die Gelegenheit mit ihm zu sprechen.
Konstantin Wecker begrüßte uns freundlich mit Handschlag. Auf unsere Frage, „Sie“ oder „Du“, antwortete er lächelnd „Du“ natürlich.
Jan Roscher, Leiter des projekTTheater Zittau und Initiator der Kampagne „Kulturabbau stoppen!“ erklärte Konstantin wie es zur Entstehung der Kampagne kam, und berichtete kurz über die Arbeit des projekTTheaters.
Auch Konstantin ist der Meinung, dass „jeder kulturell unbesetzte Raum den Rechtsradikalen überlassen wird. Kultur ist Nahrung des Geistes, Geld für Waffen ist da, für Kultur nicht. Bestimmten Kreisen ist es aber recht, wenn keine Kultur vorhanden ist, jedoch für den Erhalt einer lebendigen Demokratie ist Kultur unerlässlich“.
„Die Kultur wird dem freien Markt geopfert, in Shows wie DSDS und anderen Sendungen mehr. Echte Kultur ist der letzte Raum für Kritik an der Wirtschaft, da es in den meisten Medien nicht getan wird. Zum Beispiel die Aushebelung der Demokratie durch den Fiskalpakt.“
Jan wollte wissen, ob er als Schirmherr der Kampagne „Kulturabbau stoppen!“ fungieren wolle und Konstantin sagte zu.
Er erzählte uns über sein Gastspiel in Südamerika bei dem Festival „Das notwendige Lied“.
Auf die Frage ob er im nächsten Jahr wieder in Dresden sein wird, sagte er, dass wenn es wieder einen Naziaufmarsch geben sollte, wird er selbstverständlich da sein. Mit einem Lachen verwies er darauf, dass er in der letzten Zeit öfters nach Dresden und Frankfurt am Main unterwegs war. Er wollte wissen, wie es in unsrer Region mit Nazis aussieht. Wir haben ihm kurz darüber berichtet.
Wir fragten, wie er die derzeitige Krisensituation in der EU und die Kriegsgefahr, im Nahen Osten, vor allen in Syrien, einschätzt.
Er sagte dazu, dass egal wie man zu Assad steht, er mag seine Politik auch nicht, aber das Ganze ist von der Opposition und deren Hintermännern in der NATO, vor allem der CIA gesteuert. Man kann kein Unrecht mit Unrecht gut machen. Auch die Waffenexporte Deutschlands in Länder der arabischen Welt verurteilte er.
Zur Eurokrise sagte er, dass eine gewisse Zeitung den Pleite-Griechen vorschlug ihre Inseln zu verkaufen. Das ist aber leider kein Scherz. Europa soll privatisiert werden. Die Privatisierung von immer mehr staatlichen Betrieben wird vorangetrieben. Der Staat hat nur noch Symbolcharakter. Die Banken regieren schon lange die Regierungen.
Einer seiner Mitarbeiter kam um ihn darauf hinzuweisen, dass er noch drei Minuten Zeit hat. „Oh, da muss ich los. Hat mich gefreut. Tschüß.“
Danke Konstantin.
Das Gespräch mit Konstantin Wecker führten: Ramona Gehring und Jan Roscher

Kultur statt Image finanzieren

Zittau. Jan Roscher ist Leiter des Projekttheater Zittau e.V. und Initiator der Aktion „Kulturabbau stoppen“. In seinem Gastkommentar nimmt er Bezug auf den Artikel „Landrat will mehr Geld für Kultur einklagen“, der in der Sächsischen Zeitung vom 26. Juni 2012 erschienen ist.

Gastkommentar

ch begrüße es sehr, dass die Landräte der Landkreise Görlitz und Bautzen sowie der Vorsitzende der Stiftung für das sorbische Volk in Ihrer Verantwortung als Kulturkonvent gegen weitere Kürzungen der sächsischen Staatsregierung im Kulturraumetat Widerspruch anmelden. Dass mit dem Einklagen von 386.000 Euro auch die Möglichkeit in Betracht gezogen wird „mit dem Freistaat ernsthaft über die Kulturraumfinanzierung zu diskutieren“ – so die Aussage des Görlitzer Landrates Bernd Lange laut der Sächsischen Zeitung – ist ein Anfang in die richtige Richtung.
Die Erfahrungen der letzten Monate bestärken mich allerdings in der Meinung, dass eine Einzelklage wie diese nur wenig Aussicht auf Erfolg hat. Das Minus im Kulturraum von ca. 3,1 Millionen Euro als Folge der Eingliederung der Landesbühnen ohne Ausgleichzahlung hinterlässt drastische Spuren in allen fünf Kulturräumen des Freistaates Sachsen. Ähnlich wie in den Landkreisen Görlitz und Bautzen leiden auch in anderen Landkreisen die Theater, Museen und Kultureinrichtungen unter den Sparzwängen, müssen Künstlerinnen und Künstler Gehaltskürzungen hinnehmen, werden Personalstellen gestrichen.
Aus meiner Sicht wäre es empfehlenswert, in die geplante Debatte zur Kulturraumfinanzierung alle verantwortlichen Gremien der sächsischen Kulturräume mit ins Boot zu holen, um nachhaltig die Kulturpolitik neu auszurichten. Als Anregung empfehle ich den Mitgliedern des Kulturkonvents Oberlausitz-Niederschlesien und allen Kulturinteressierten, sich unter www. kulturabbau-stoppen. de > Meinungen einzuklicken. Seit kurzem werden für diese Rubrik Künstler und Kulturverantwortliche zur Bedeutung von Kunst und Kultur angefragt. Die ersten veröffentlichten Meinungen der prominenten Kunst- und Kulturexperten sind bereits ein hervorragendes Fundament, um mit der sächsischen Staatsregierung über die Notwendigkeit einer ausreichenden Kunst- und Kulturförderung in Dialog zu treten.
Darüber hinaus ist mutmachend, dass deutschlandweit die kulturpolitische Diskussion längst in Gang gekommen ist. Ich wünsche den Herren Landräten Bernd Lange und Michael Harig (Landkreis Bautzen) sowie dem Vorsitzenden der Stiftung für das sorbische Volk, Marko Suchy, bei Ihrem Vorhaben n viel Erfolg.

Fakt ist: Seitens des Freistaates Sachsen ist ausreichend Geld für die Förderung der Kulturräume vorhanden. Das von den drei Konvent-Mitgliedern beschriebene „Rasenmäher-Prinzip“ steht aus meiner Sicht für eine falsche Prioritätensetzung unserer Staatsregierung. Das vorhandene Geld muss nach anderen Prioritäten verteilt werden. Zum Beispiel wäre es für das Gemeinwohl wesentlich sinnvoller, einen Teil der 32 Millionen, gedacht von der Staatsregierung für eine Imagekampagne Sachsens, in den Kulturräumen „anzulegen“. Es muss Schluss damit sein, die Kulturräume um jeden Euro betteln müssen und gleichzeitig u.a. 32.000 Euro Steuergelder für ein Medientraining für den Regierungssprecher unseres Ministerpräsidenten zur Verfügung gestellt werden (das entspricht zirka dem Durchschnitts-Jahresgehalt von zweieinhalb Tänzern am Görlitzer Gerhart-Hauptmann-Theater).

Kulturabbau stoppen!

Sz Zittau 21.05.2012

Initiative sammaelt Unterschriften gegen Kulturabbau

Die sachsenweite Initiative „Kulturabbau stoppen“ hat beim 7. Sächsischen Theatertreffen in Zittau Unterschriften gegen den Raubbau an der Kultur gesammelt. „Am Sonntag konnten sich die Theaterbesucher in die Unterschriftenlisten eintragen, die im Herbst im Landtag Herrn Tillich übergeben werden sollen“ teilte Jan Roscher, Leiter des Vereins projekTTheater Zittau und Initiator der Initiative, mit. Diese Listen fanden so große Resonanz, dass sich lange Warteschlangen bildeten.“ Zudem seien jeden Abend Mitglieder vor dem Zittauer Theater gewese, hätten Flyer verteilt und seien mit Gästen sowie Künstlern über die Kürzungen im kulturellen Bereich ins Gespräch gekommen. An der Theaterkasse sowie einer Garderobe liegen weitere Unterschriftenlisten aus. Zu dem kann der Aufruf im Internet unterzeichnet werden. (SZ)
Web: Kulturabbau stoppen

PM 02.05.2012

Initiative „Kulturabbau stoppen“

Kulturabbau stoppen – gemeinsam!

Jan Roscher, Leiter des Zittauer Projekttheater e.V., sieht in den 7. Sächsischen Theatertagen die Chance, dass auch der letzte kulturpolitische Skeptiker durch das „Paket an künstlerischen Hochleistungen“ davon überzeugt wird, dass dieser gesellschaftliche Bereich ausreichend gefördert werden muss. Das bestehende Kulturangebot im Landkreis Görlitz sowie im Freistaat Sachsen muss unbedingt im bisherigen Umfang erhalten bleiben, damit der herausragende Ruf des sächsischen Kulturstandortes nicht gefährdet wird. „Unser Kulturgut zählt in dieser Vielfalt deutschlandweit und international zu den Spitzenreitern und das muss im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit Sachsens so bleiben“, – so der Theatermacher. Roscher bedauert, dass der Zittauer Oberbürgermeister und die Stadträte trotz monatelanger Debatte auch zur vergangenen Stadtratssitzung keine Ideen zur Stabilisierung des Zittauer Theaterstandortes vorzuweisen hatten. Erfreulich ist die Feststellung, dass insgesamt „mehr Geld ins System“ muss, um die Finanzierung der Theater in Görlitz und Zittau, aber auch die Existenz des Tierparks und aller bestehenden Kulturprojekte zu garantieren. Aus diesem Grund macht Jan Roscher nochmals auf die sachsenweite Kampagne „Kulturabbau stoppen“ aufmerksam. Alle Menschen, die die Forderung nach mehr Geld im
Kulturraumetat des Freistaates unterstützen, können dies mit ihrer Unterschrift unter dem
Aufruf „Gemeinsam für eine starke Theater- und Breitenkultur im Freistaat Sachsen“ kundtun.
Der Aufruf ist unter www.kulturabbau-stoppen.de zu finden.

PM 24.04.2012
Dank für Spende an das Projekt „Kulturabbau-stoppen“

Jan Roscher, Vorsitzender des projekTTheater Zittau e. V., bedankt sich im Namen des Projektes „Kulturabbau-stoppen“ ganz herzlich bei den Delegierten des Kreisparteitages der LINKEN. Diese hatten am 21. April 2012 155 Euro für das Projekt gesammelt.
„Mit der Spende unterstützen wir das Ansinnen des Projektes. Das Kulturraumgesetz muss dringend überarbeitet werden, damit alle sächsischen Kulturräume ausreichend finanziert werden.“, so Jens Thöricht, Geschäftsführer des Kreisverbandes der LINKEN.

Jan Roscher
Vorsitzender des projekTTheater Zittau e. V.

Startschuss für sachsenweiten Protest – „Kulturabbau stoppen
Publiziert 27. März 2012

Unter dem Motto „Kulturabbau stoppen – regional planen – sachsenweit handeln“ fand am 12. März 2012 vor dem Zittauer Theater eine Kundgebung statt. Diese Aktion, mit der gegen die drastischen Sparmaßnahmen am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau protestiert wurde, war der Auftakt für eine sachsenweite Kampagne. Jan Roscher, Leiter des projekTTheaters Zittau e. V., der, unterstützt durch ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Parteien die Kundgebung in Zittau organisierte, ist sich mit allen Bündnispartnern einig, dass nicht nur das Theater im Landkreis Görlitz, sondern alle Theater im Freistaat Sachsen unter den drastischen Sparmaßnahmen im Kulturraumetat zu leiden haben. Darüber hinaus haben in Folge der indirekten Kürzungen von 3,7 Millionen Euro die Freien Theater, aber auch Museen und zahlreiche Kulturprojekte kaum noch finanziellen Gestaltungsspielraum. Seit dem 23. März 2012 besteht nun die Möglichkeit, sich auch per Internet für eine Aufstockung des Kulturraumetats stark zu machen. Wenn auch Sie die Forderung unterstützen wollen, so können Sie unter www.kulturabbau-stoppen.de mit Ihrer Unterschrift ihre Solidarität mit den Theatern, Museen und Kulturprojekten bekunden. Den vollen Wortlaut des Aufrufes lesen Sie unter

Aufruf: Kulturabbau stopppen

Über die Homepage werden Sie auch über den Verlauf der Petition sowie geplante Initiativen informiert.

Zittauer kämpfen Oberlausitz TV 13 März

Gegen 18 Uhr versammelten sich am Montagabend ca. 250 Zittauer und Gäste vor dem Gerhart Hauptmann-Theater in Zittau. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Parteien riefen zur dazu auf. Dabei wurde ein klares Zeichen für eine gemeinsame Zukunft des Gerhart Hauptmann-Theater gesetzt. Jan Roscher, Leiter des projekTTheater Zittau e. V. und Organisator der Zittauer Kundgebung unter dem Motto „Kulturabbau stoppen – für den Erhalt des Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau“ bedankte sich bei allen Teilnehmern der Kundgebung und den Bündnispartnern für die zahlreiche Teilnahme. Von den jährlich zwölf Inszenierungen des Zittauer Theaters sollen nur noch die Hälfte übrigbleiben.

Die Demonstranten bestehen darauf, dass das Theater im vollen Umfang erhalten bleibe. Alle Bündnispartner sind sich einig: Durch die Aufstockung der Kulturraummittel kann die Krise der Theater- und Kulturprojekte beendet werden. Am Mittwoch entscheidet der Görlitzer Kreistag über das Konsolidierungskonzept für die Theaterhäuser Görlitz und Zittau.

Kundgebung gegen Theatersparpläne

STEFFEN LINKE „Alles Lausitz.de“

Schätzungsweise 400 Menschen nahmen an der Kundgebung teil. | Steffen Linke

Die Kundgebung für eine Zukunft des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau am vergangenen Montag vor dem Zittauer Theater stieß bei nasskaltem Nieselregen wohl nicht auf die erwünschte Resonanz.

Schätzungsweise 400 Menschen nahmen daran teil. Theaterfreunde hätten sich da sicher etwas mehr Zulauf gewünscht. Mehrere Redner von Vereinen, Gewerkschaften und Parteien machten sich für den Erhalt der Bühne, gegen einen weiteren Stellenabbau und weitere Kürzungen stark. Damit auch künftig an diesem Standort den Besuchern ganz nach der langen Tradition des Hauses qualitativ gutes Theater präsentiert werden kann.

Der Termin für diese Kundgebung war ganz bewusst gewählt worden. Denn am Mittwoch, 14. März, beschäftigen sich die Kreisräte auf ihrer Sitzung mit dem Konsolidierungskonzept des Theaters.

Protest gegen Sparpläne für Zittauer Schauspiel

Zittau. Schätzungsweise 500 bis 600 Menschen haben sich nach Angaben der Organsiatoren am Montag auf einer Kundgebung vor dem Zittauer Theater für einen Erhalt der Bühne starkgemacht.

„Wir verlangen vom Kreistag, nicht leichtfertig über das Sparkonzept für das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau abzustimmen“, sagte Kai Grebasch von der Bürgerinitiative „Retter des Zittauer Theaters“. Die Abgeordneten sollten das vorliegende Konzept an diesem Mittwoch nicht durchwinken, sondern sich Zeit für die Suche nach Alternativen nehmen. Die Bürgerinitiative fürchte, dass ein regelmäßiger Theaterbetrieb in Zittau mittelfristig nicht mehr möglich sei.

Am 14. März soll der Kreistag in Görlitz über ein Konsolidierungskonzept abstimmen. Es sieht unter anderem vor, das Ensemble in Zittau dort von derzeit 12 auf 9 Schauspieler zu verkleinern. Die Zahl der Inszenierungen soll von 12 auf 6 reduziert werden.

Theaterjugendclub und Theaterpädagogik stünden vor dem Aus, sagte Grebasch. Im gesamten Theater sollen knapp 30 der derzeit 252 Stellen wegfallen. Das Görlitzer Musiktheater war 2010 mit dem Schauspiel im südöstlichsten Zipfel Sachsens fusioniert. (dpa)

PM Zittauer Anzeiger 12. März

Zittauer demonstrieren für ihr Theater

Zittauer demonstrieren für ihr Theater-Zittau. Zahlreich seien Sie gekommen, die Teilnehmer der Zittauer Kundgebung unter dem Motto „Kulturabbau stoppen – für den Erhalt des Gerhart.Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau“ , so Organisator Jan Roscher. Für Roscher, der Leiter des projekTTheater Zittau e.V. ist, Anlass, sich bei den Kundgebungsteilnehmern vom 12. März 2012 und den Bündnispartnern zu bedanken und nochmals deutlich zu machen: „Nur gemeinsam haben wir die Chance, diesen Sparwahnsinn im Kulturraum entgegen zu treten!“

Protest gegen Kulturabbau soll sachsenweit ausgedehnt werden

Das Theater Zittau ist eines der beiden Theaterhäuser der Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH. Als Vierspartenhaus vereint es Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Tanz, Schauspiel und die Konzerte der Neuen Lausitzer Philharmonie. Es ist ein wichtiger Teil Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien. Besonders beliebt sind die Aufführungen an besonderen Spielstätten. Das Theater engagiert sich in der Teaterpädagogik für Kindern und Jugendliche sowie im interkulturellen Austausch mit Polen und Tschechien.

Unisono verlangten die Kundgebungsteilnehmer und Redner, das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau in vollem Umfang zu erhalten. Erreicht werden soll das durch die Aufstockung der Kulturraummittel, die ein Ende für die Krise der Theater und Kulturprojekte bringen soll.

Die Kundgebung vom 12. März soll, so hoffen die Teilnehmer, ein Signal sein, das bei den Verantwortlichen im Landkreis und vor allem bei der sächsischen Staatsregierung gehört wird.

Die Initiative zum Theatererhalt ohne Abstriche in Görlitz und Zittau ist als Anfang einer sachsenweiten Aktion gedacht, macht Roscher deutlich.

Dass die Basis dafür breit ist, lässt sich an der Rednerliste der Kundgebung ablesen: Linkenkreisrat Mirko Schultze, Dieter Trenkler vom Theater Senioren Club, Ver.di-Gewerkschafter MichaelKopp, Landtagsmitglied Dr. Karl-Heinz Gerstenberg von den Bündnisgrünen, Ramona Gehring vom Tamara Bunke e.V., Armin Pietsch als Vorsitzender des Augen auf e.V. Oberlausitz, Hartmuth Ratzkowski für die Freunde des Zittauer Theaters e.V., Wolfgang Speer vom SPD-Ortsverein Zittau, Kai Grebasch von der Initiative „Die Retter“ und Stefan Heimann, der als Statist am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau arbeitet.

Kommentar

„Wenn die Idee die Massen ergreift, wird Sie zur materiellen Gewalt!“, wusste schon Lenin. Und wenn genügend Leute gegen die Ausdünnung kultureller Strukturen auf die Straße gehen, kann die Regierung von Stadt, Landkreis und Freistaat nicht darüber hinwegsehen.

Gut so, denn gerade die Rolle des Theaters geht weit über das „populaire“ hinaus: Es ist in der Tat eine Bastion des kulturellen Niveaus einer Gesellschaft und trägt Sorge, auch jungen Menschen die Tür zur Hochkultur offen zu halten. Und es hat zu sensibilisieren für die Themen der Zeit, je unbequemer, um so besser.

Die intakte Theaterlandschaft ist ein kulturelles Erbe – wird sie von engstirnigen Sparfanatikern begradigt, sind die Verluste nicht ausgleichbar.

Ehrensold, äh, Ehrengage, für die wirklichen Theaterleute,

wünscht sich Ihr Fritz R. Stänker

11.03.2012

ZITTAU

Bündnis ruft zur Kundgebung auf

STEFFEN LINKE

Jan Roscher, Leiter des „projekTTheaters Zittau e.V.“ ruft mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Parteien am Montag, 12. März, um 18.00 Uhr, zu einer Kundgebung vor dem Zittauer Theater auf. „Ziel ist es, vor der Entscheidung im Kreistag Görlitz am 14. März, deutlich zu machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis mehr Wert sind“, so Jan Roscher. Das Bündnis einigte sich im Wortlaut auf den Aufruf: „Kulturabbau stoppen, gemeinsam für eine starke Theater- und Breitenkultur im Freistaat Sachsen, gemeinsam für die Zukunft des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau, regional planen – sachsenweit handeln.“

Die sächsischen Theater und die Breitenkultur leisten laut den Initiatoren der Kundgebung einen wichtigen Beitrag im Bereich Bildung sowie gegen Gewalt. Sie seien Grundlage für Lebensqualität und ein wesentlicher Standortfaktor gegen weitere Abwanderung aus der Region sowie Markenzeichen einer Stadt, der Region und des Freistaates Sachsen. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und der Finanzminister müssten endlich handeln und die durch die Eingliederung der Landesbühnen in den Kulturraum entstandene indirekte Kürzung von rund 3,7 Millionen Euro korrigieren.

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PM SZ 10./11. März Für Theaterprotest wird Teilsperrung am Ring vorbereitet

PM 10./11. März 2012 Sz

Die Initiatoren der Protestkundgebung am Montag für den Erhalt des Zittauer Theaters rechnen nach ihren Azfruf mit viel Zulauf. Es sind sogar Vorbereitungen getroffen worden, für die Veranstaltung vor dem Theater eine Fahrspur des Stadtrings zu sperren, falls der Vorplatz nicht reichen solte. Das teilt Initiator Jan Roscher mit.

Nach dem aktuellen Stand der Planung soll es …am Montag sowohl Reden als auch Musik geben. Unter anderem wollen Diter Trenkler vom TSC, Mirko Schultze (Linke) und ein Vertreter der Theater-Retter das Wort ergreifen.

Die Kundgebung soll am Montag um 18 Uhr vor dem Zittauer Theater beginnen und im Vorfeld des Kreistages am Mittwoch ein Zeichen für den Erhalt des Zittauer Theaters setzen. Dort soll ein Konsolidierungskonzept für das Gerhart-Hauptmann – Theate GÖRLITZ/Zittau beschlossen werden.

Der Zittauer Indendant Carsten Knödler spricht sich unterdessen für das Konzept aus. das der Großschönauer Bürgermeister frank Peuker ins Gespräch gebracht hatte und dem auch die Stadt Zittau folgt. Dies sieht seperate Gesellschaften für Schauspiel und Musiktheater unter einer Holding vor. Würde hingegen das viel diskutierte Konzept von Landrat Bernd Lange beschlossen, wäre das katastophal, urteilte Knödler.

PM vom 07.03.2012 Wochenkurier, Bekenntnis zum Theater gefordert

 

8. März 2012 in Presse

PM vom 07.03.2012 Wochenkurier,

Bekenntnis zum Theater gefordert

Bündnis ruft zur Kundgebung für den Erhalt der Theater auf

Für Montag, den 12. März um 18.00 Uhr ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Partein zu einer Kundgebung vor dem Zittauer Theater auf.

” Ziel ist es, vor der Entscheidung im Kreistag Görlitz am 14. März, deutlich zu machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis MehrWert sind” so Jan Roscher, Leiter des projekTTheater – Zittau e. V..

Die sächsischen Theater und die Breitenkultur leisten einen wichtigen Beitrag im Bereich Bildung sowie gegen Gewalt. Sie sind Grundlage für Lebensqualität und ein wesentlicher Standortfaktor gegen weitere Abwanderung aus der Region. der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und der Finanzminister müssen endlich handeln und die durch die Eingliederung der Landesbühnen in den Kulturraum entstandene indirekte Kürzung vopn rund 3,7 Millionen Euro korrigieren. NUr durch den Ausgleich des Defizits kann die Staatsregierung glaubhaft machen, dass sie es mit der Kulturraumförderung ernst meint. Aufgrund der Steuermehreinnahmen von 1,4 Milliarden Euro ist der Freistaat auch in der Lage. Beharrt schwarz – gelb auf der jetzigen Position, so trägt die Staatsregierung ganz wesentlich dazu bei, dass die Strukturkrise der Landkreise und Kommunen in der allgemein schwierigen Finanzlage verschärft wird. ” Wir unterstützen das klare Bekenntnis der Stadt Görlitz als Mitgesellschafter, die sich eindeutig dafür einsetzt, dass das Görlitzer Theater auch perspektivisch erhalten bleiben muss. Es ist nun an der Zeit, dass sich auch der Zittauer Stadtrat mehrheitlich und nachhaltig für das Zittauer Theater positioniert und seine unlängst erst getroffene Entscheidung endlich korrigiert.”

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Kundgebung für die Rettung des Theaters, SZ 08.03.2012

8. März 2012 in Presse

Kundgebung für die Rettung des Theaters

Von Gabriel Wandt

Für Montagabend ist eine Protestaktion vor dem Zittauer Theater geplant. Der Termin ist von den Initiatoren bewusst gewählt.

Die Theater-Unterstützer machen Druck: Für den Montag um 18 Uhr ruft ein ganzes Bündnis zu einer Kundgebung vor das Zittauer Theatergebäude. Das teilt Jan Roscher, Leiter des Vereins projekTTheater Zittau mit. Beteiligt sind nach seinen Angaben Gewerkschaften, Vereine und Parteien. „Ziel ist es, vor der Entscheidung im Kreistag Görlitz am 14.März deutlich zu machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis mehr wert sind“, so Jan Roscher.

Das Bündnis fordert nach seinen Angaben, den Kulturabbau zu stoppen, für eine starke Theater- und Breitenkultur im Freistaat Sachsen sowie für die Zukunft des Gerhart- Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau einzutreten.

Zu den Erstunterzeichnern eines entsprechenden Aufrufs zählt der Projekttheaterverein, die Zittauer Theater-Retter, der Verein Augen auf oder Vertreter von Linken, Grünen und der SPD. Das Bündnis unterstützt das Bekenntnis der Stadt Görlitz für das dortige Theater. Nun sei es an der Zeit, dass auch der Zittauer Stadtrat sich mehrheitlich und nachhaltig für das Zittauer Theater positioniert und seine jüngste Entscheidung korrigiert.

Die Kundgebung am Montag soll dazu dienen, dass die Befürworter des Zittauer Theaters sich deutlich wahrnehmbar zeigen. Damit soll speziell im Vorfeld der Entscheidung des Kreistages am kommenden Mittwoch zum Theaterkonsolidierungskonzept die Solidarität mit dem Theater bekundet werden. Diese Initiative, teilt Jan Roscher weiter mit, sei als Anfang einer sachsenweiten Initiative gedacht, um als breites Bündnis den Forderungen nach mehr Geld im Kulturraum Nachdruck zu verleihen.

In den zurückliegenden Wochen hatten die Theaterretter insgesamt bereits rund 20000 Unterschriften für das Zittauer Theater gesammelt

Kundgebung für den Erhalt der Theater stößt auf große Resonanz

7. März 2012 in Presse

07.03.2012 Pressemitteilung des projekTTheater Zittau e.V.

Kundgebung für den Erhalt der Theater stößt auf große Resonanz

 

Nachdem Jan Roscher, Leiter des projekTTheater Zittau e.V. gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Parteien zu einer Kundgebung vor dem Zittau Theater am 12. März 2012, 18 Uhr aufgerufen hat, stößt der Aufruf auf breite Unterstützung.

Unterstützung kommt unter anderem von der ehemaligen Intendantin des Theaters der Jungen Generation Dresden, Frau Gunild Lattmann–Kretschmer. Ebenso wird das Anliegen von MdB Stephan Kühn (Grüne), von Dieter Trenkler (Theater Seniorenclub Zittau), von MdL Dr. Volker Külow (LINKE), von MdL Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (Grüne) und vielen weiteren BürgerInnen unterstützt.

Mit der Kundgebung möchten wir deutlich machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis MehrWert sind.”, so der Initiator Jan Roscher. MdL Dr. Külow ergänzt: Alle Beteiligten müssen gemeinsam nach Lösungen zum Erhalt der Gerhart Hauptmann-Theater GmbH Görlitz/Zittau ohne Einschränkungen und unter Wahrung der Inszenierungs- und Spielstätten Zittau und Görlitz suchen. Möge dieser Appell im Interesse sowohl der ostsächsischen Theaterkultur als auch der hier Beschäftigten, die seit Jahren bis zu 25 Prozent unter Tarif verdienen, recht bald auf offene Ohren stoßen!“.

Kulturabbau stoppen Gemeinsam für eine starke Theater- und Breitenkultur im Freistaat Sachsen

 

01.03.2012 Pressemitteilung des projekTTheater Zittau e.V.

Breites Bündnis ruft zur Kundgebung für den Erhalt der Theater auf

Für den 12. März 2012 18 Uhr ruft Jan Roscher, Leiter des projekTTheater Zittau e.V., mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Parteien zu einer Kundgebung vor dem Zittau Theater auf.

“Ziel ist es, vor der Entscheidung im Kreistag Görlitz am 14. März, deutlich zu machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis MehrWert sind.”, so Jan Roscher. Das Bündnis einigte sich auf nachfolgenden Aufruf:

– Kulturabbau stoppen

– Gemeinsam für eine starke Theater- und Breitenkultur im Freistaat Sachsen

-Gemeinsam für die Zukunft des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau

-Regional planen – sachsenweit handeln

-Kundgebung 12. März 2012 18 Uhr vor dem Theater Zittau

Die sächsischen Theater und die Breitenkultur leisten einen wichtigen Beitrag im Bereich Bildung sowie gegen Gewalt. Sie sind Grundlage für Lebensqualität und ein wesentlicher Standortfaktor gegen weitere Abwanderung aus der Region, sind Markenzeichen einer Stadt, Region und des Freistaates Sachsen.

Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und der Finanzminister müssen endlich handeln und die durch die Eingliederung der Landesbühnen in den Kulturraum entstandene indirekte Kürzung von rund 3,7 Millionen Euro korrigieren.

Nur durch den Ausgleich des entstandenen Defizits kann die sächsische Staatsregierung glaubhaft machen, dass sie es mit der Kulturförderung ernst meint.

Aufgrund der enormen Steuermehreinnahmen von 1,4 Milliarden Euro ist der Freistaat Sachsen dazu auch finanziell in der Lage.

Beharrt schwarz-gelb auf der jetzigen Position, so trägt die Staatsregierung ganz wesentlich dazu bei, dass die Strukturkrise der Landkreise und Kommunen in der allgemein schwierigen Finanzlage verschärft wird.

Wir unterstützen das klare Bekenntnis der Stadt Görlitz als Mitgesellschafter, die sich eindeutig dafür einsetzt, dass das Görlitzer Theater auch perspektivisch erhalten bleiben muss.

Es ist an der Zeit, dass sich auch der Zittauer Stadtrat mehrheitlich und nachhaltig für das Zittauer Theater positioniert und seine unlängst getroffene Entscheidung korrigiert.

Da in Anbetracht des ca. 7 Millionen – Defizits im Jahr 2012 der Landkreis Görlitz über keinen Spielraum für zusätzliche Gelder im Kulturraum verfügt, fordern wir alle verantwortlichen Politiker und interessierte Bürger der Stadt Zittau und des Landkreis Görlitz dazu auf, sich gemeinsam mit uns für eine Aufstockung des Kulturraumes im Freistaat Sachsen stark zu machen.

Um im Vorfeld der Entscheidung des Kreistages Görlitz am 14. März und des Görlitzer Stadtrates am 29. März unsere Solidarität mit dem Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau zu bekunden, findet am Montag, 12. März um 18.00 Uhr vor dem Zittauer Gerhart Hauptmann-Theater eine Kundgebung statt. Dazu sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.

Diese Initiative ist als Anfang einer sachsenweiten Initiative gedacht, um als breites Bündnis den Forderungen um mehr Geld im Kulturraum Nachdruck zu verleihen.

ErstunterzeichnerInnen:

projekTTheater Zittau e. V., Jan Roscher Vorstandsvositzender des projekTTheater-Zittau e. V.

Die RETTER-Zittau, Freunde des Zittauer Theaters e. V., Augen auf e. V. Oberlausitz

Tamara Bunke Verein e.V., Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten, DGB-Region Ostsachsen

ver.di Ostsachsen, Infoladen Zittau, MdB Wolfgang Gunkel, MdB Dr. Ilja Seifert,

MdL Heiderose Gläß, MdL Kathrin Kagelmann, SPD Ortsverein Zittau,

DIE LINKE. Ortsverband Löbau-Zittau, DIE LINKE. Kreisverband Görlitz,

Stadt- u. Regionalverband Zittau BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN,Stadtratsfraktion DIE LINKE Zittau

Stadtratsfraktion SPD/BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

weitere UnbterzeichnerInnen

Gunild Lattmann – Kretschmer Intendantin der Theaters der Jungen Generation Dresden (1976-1996), Mdl 1994-2004, kulturpolitische Sprecherin der PDS- Landtagsfraktion.

Wolfgang Speer Vorsitzender des Ortsvereins der SPD Zittau

Dieter Trenkler Theater Seniorenclub Zittau

Elke Fasler, Mitarbeiterin Büro Zittau des Bundestagsabgeordneten Wolgang Gunkel SPD

MdB Stephan Kühn die Grünen-Bundestagsfraktion

MdL Dr. Karl-Heinz Gerstenberg kulturpol. Sprecher der GRÜNEN LT-Fraktion

Stadtrat Dipl.-Ing. Matthias Böhm BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtratsfraktion

Jens Thöricht Mitglied des Vorstandes der Linken

MdL Dr. Volker Külow

SZ 26. Januar 2011

Vor einigen Tagen ( 10. Jan 2011 ) hat sich der Verein “projekTTheater – Zittau” gegründet. Zum Vorsitzenden wurde der Theaterpädagoge Jan Roscher gewählt. Zweck des neuen Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie der europäischen Integration. Verwirklicht werden soll dies durch spartenübergreifende Theaterproduktionen in Einbindung moderner Medien und grenzüberschreitender Kunst- und Kulturprojekte. Als erste Produktion will das projekTTheater – Zittau das Stück “Deutschland. Ein Wintermärchen” realiesieren.

(jl)

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