Brauchen Frauen Schutz

Der Landkreis Görlitz und der Freistaat Sachsen fördert den Frauenschutz. Fördert? Diese Frage wird am 8. März 2013 ab 15 Uhr im Infoladen Zittau, Äußere Weberstraße 2, diskutiert. Dazu lädt das kommunalpolitische Forum Sachsen e.V. herzlich ein. Zu Beginn der Veranstaltung wird das projekTTheater Zittau die Wichtigkeit des Themas mit einer kleinen Darbietung verdeutlichen.

35.000 Euro weniger vom Freistaat Sachsen für die Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution mit Anlaufstellen in Leipzig und Zittau. Der Landkreis Görlitz lässt die Träger des Frauenschutzes in Ungewissheit, da das Risiko allein beim Träger liegt.

Zusammen ist man weniger allein – Kulturabbau stoppen – ein Fazit/ Pm 20.12.2012

PM des projekTTheater Zittau vom 20.12.2012
Zusammen ist man weniger allein – Kulturabbau stoppen – ein Fazit

„Zusammen ist man weniger allein“, – so der Titel des Bestsellerromans von Anna Gavaldas, erfolgreich inszeniert vom Schauspielensemble des Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theaters. Dieser Titel bringt auch das das Anliegen der Initiative „Kulturabbau stoppen“ treffend auf den Punkt. Eine bunte Truppe von Kulturinteressierten, GewerkschafterInnen, renommierten Kulturverantwortlichen, Abgeordneten unterschiedlichster Parteien und verschiedene Vereine standen im Dialog, um sich über den gesellschaftlichen Wert von Kunst und Kultur und die Notwendigkeit der Kulturförderung auszutauschen. Trotz unterschiedlicher Positionen wurde deutlich, dass der gesellschaftliche MehrWert von Kunst und Kultur allgemein erkannt ist. Um so größer ist das Unverständnis, dass die Regierungsparteien sich mit den Oppositionsparteien nicht im Interesse der Sache einigen konnten. Erfahrene KulturpolitikerInnen wie Dr. Eva-Maria Stange (SPD), Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (Bündnis90/Die Grünen) und Dr. Volker Külow (DIE LINKE) hatten tragfähige Alternativen gegen die Sparmaßnahmen im Kulturbereich erarbeitet. Die Initiative „Kulturabbau stoppen“ hat gezeigt, dass ein breites Bündnis lohnt, um Kulturpolitik in aller Vielfalt erfassen zu können. Ohne die über 1Tausend Unterstützer per Internet und insbesondere den durch die Graphischen Werkstätten Zittau gesponserten Druck der Dokumentation und das ehrenamtliche Engagement zahlreicher MitstreiterInnen wäre eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser komplexen Thematik nicht machbar gewesen. Dafür allen herzlichen Dank. Nach dem Beschluss des Kulturhaushaltes 2013/14 wird u. a. in den Theatern, dem Tierpark Zittau u. a. Kulturprojekten darüber diskutiert, wie das fehlende Geld ausgeglichen werden kann. Auch im Gerhart Hauptmann Theater Görlitz – Zittau ist der Personalabbau nach wie vor aktuell. Aus diesen Gründen wird Jan Roscher, der Initiator des Bündnisses „Kulturabbau stoppen“, unter dem Dach des projekTTheater Zittau diese Initiative fortführen.
Der Kulturabbau muss gestoppt werden! (alle Informationen bis März 2013 unter Kulturabbau stoppen!

Jan Roscher
Leiter projekTTheater Zittau

Kulturabbau im Sächsischen Landtag

 
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Damit dies nicht passiert, übergab Jan Roscher von der Initiative „Kulturabbau stoppen“ am 27. September 2012 einem Vertreter der Staatsregierung den kulturpolitischen Sprecher von CDU, SPD und LINKE einen Forderungskatalog. Roscher fordert die Rücknahme der indirekten Kürzungen in den sächsischen Kulturräumen. Darüber hinaus ist ein Inflationsausgleich zu berücksichtigen, oder anders, eine Dynamisierung der Finanzmittel muss im Kulturraumgesetz verankert werden!

„Während auf Bundesebene Kulturstaatsminister Bernd Neumann den Kulturetat trotz Finanzkrise erhöht, scheint im Freistaat Sachsen die Kulturraumfinanzierung durch den Doppelhaushalt 2013/14 festzustehen.“, so das Fazit von Roscher nach der Übergabe des Forderungskataloges. Nun hofft die Initiative „Kulturabbau stoppen“, dass nach intensiven Studium des Kataloges die Regierungsparteien auf die SPD und DIE LINKE zugeht und deren Alternativvorschläge in die Debatte um den Finanzetat des Kulturraumes einbezieht.

Dass für Prof. Dr. von Schorlemer (CDU) aus terminlichen Gründen stellvertretend der Referatsleiter Hr. Lönnecke an diesem Gespräch teilnahm, verdeutlicht wie wichtig der Staatsministerin Vorschläge zur Erhaltung des sächsischen Kulturgutes sind.

Dr. Eva-Maria Stange (SPD) und Dr. Volker Külow (DIE LINKE) waren sich einig, dass die indirekten Kürzungen, die durch das Eingliedern der Landesbühnen entstanden sind, mindestens zurückgenommen werden müssen. Weiterhin nahmen VertreterInnen der CDU Landtagsfraktion an dem Gespräch teil.

Die Initiative wird in den kommenden Monaten sehr genau die parlamentarischen Aktivitäten der demokratischen Fraktionen im Sächsischen Landtag beobachten.

Kulturabbau stoppen!

Kulturabbau stoppen! ( Dokumentation )

„Kulturabbau stoppen“ im Sächsischen Landtag

Am 27. September 2012 übergibt Jan Roscher, Initiator von „Kulturabbau stoppen“, 11 Uhr vor dem Sächsischen Landtag einen Forderungskatalog an die politischen Akteure im Freistaat. Ziel ist die Rücknahme der indirekten Kürzungen in den sächsischen Kulturräumen. Darüber hinaus ist ein Inflationsausgleich zu berücksichtigen, oder anders, eine Dynamisierung der Finanzmittel muss im Kulturraumgesetz verankert werden!
„Mit der Übergabe vor Ort soll die Debatte um eine zukunftsfähige Kulturförderung im Rahmen der Verhandlungen um den Doppelhaushalt 2013/14 forciert werden. Wenn der Freistaat Milliarden an Steuermehreinnahmen verzeichnet, ist es nicht hinnehmbar, wenn Kulturschaffende weiterhin auf Lohnbestandteile verzichten und Kultureinrichtungen um ihre Existenz bangen müssen.“, so Jan Roscher.
Zur Übergabe wurden neben VertreterInnen der Sächsischen Staatsregierung auch die kulturpolitischen SprecherInnnen der demokratischen Fraktion im Landtag eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Roscher, Leiter projekTTheater Zittau e. V.
Mobil: 01520 / 261 – 78 – 97
E – Mail: post@projekttheater-zi.de

PM SZ 14. März 2012 Organisatoren: Demo für Theater war Erfolg

Organisatoren: Demo für Theater war Erfolg

Die Veranstalter der Kundgebung vom Montagabend vor dem Zittauer Theater haben die Veranstaltung als großen Erfolg gewertet. Initiator Jan Roscher dankte Teilnehmern und Bündnispartnern. „Nur gemeinsam haben wir die Chance, diesen Sparwahnsinn im Kulturraum entgegenzutreten“, so Roscher nach Veranstaltungsende.
Die Teilnehmer der Kundgebung waren sich darin einig, dass das Gerhart-Hauptmann-Theater im vollen Umfang erhalten bleiben müsse. Nach Auffassung der Bündnispartner kann die Krise der Theater nur durch die Aufstockung der Kulturraummittel beendet werden. Die Kundgebung sollte ein Signal setzen, das von den Verantwortlichen im Landkreis und vor allem bei der Staatsregierung gehört wird. Diese Initiative sei als Anfang einer sachsenweiten Aktion gedacht, erklärte Jan Roscher. (SZ)

Drastische Kürzungen im Kulturraum

PM 13. März 2012 zum Aktionstag für eine bessere Theater- und Breitenkultur

Gegen 18 Uhr versammelten sich am Montagabend ca. 250 Zittauer und Gäste vor dem Gerhart Hauptmann-Theater in Zittau. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Parteien riefen zur dazu auf. Dabei wurde ein klares Zeichen für eine gemeinsame Zukunft des Gerhart Hauptmann-Theater gesetzt. Jan Roscher, Leiter des projekTTheater Zittau e. V. und Organisator der Zittauer Kundgebung unter dem Motto „Kulturabbau stoppen – für den Erhalt des Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau“ bedankte sich bei allen Teilnehmern der Kundgebung und den Bündnispartnern für die zahlreiche Teilnahme. Von den jährlich zwölf Inszenierungen des Zittauer Theaters sollen nur noch die Hälfte übrigbleiben.

Die Demonstranten bestehen darauf, dass das Theater im vollen Umfang erhalten bleibe. Alle Bündnispartner sind sich einig: Durch die Aufstockung der Kulturraummittel kann die Krise der Theater- und Kulturprojekte beendet werden. Am Mittwoch entscheidet der Görlitzer Kreistag über das Konsolidierungskonzept für die Theaterhäuser Görlitz und Zittau.

Kundgebung gegen Theatersparpläne
STEFFEN LINKE “Alles Lausitz.de”

Schätzungsweise 400 Menschen nahmen an der Kundgebung teil. | Steffen Linke

Die Kundgebung für eine Zukunft des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau am vergangenen Montag vor dem Zittauer Theater stieß bei nasskaltem Nieselregen wohl nicht auf die erwünschte Resonanz.

Schätzungsweise 400 Menschen nahmen daran teil. Theaterfreunde hätten sich da sicher etwas mehr Zulauf gewünscht. Mehrere Redner von Vereinen, Gewerkschaften und Parteien machten sich für den Erhalt der Bühne, gegen einen weiteren Stellenabbau und weitere Kürzungen stark. Damit auch künftig an diesem Standort den Besuchern ganz nach der langen Tradition des Hauses qualitativ gutes Theater präsentiert werden kann.

Der Termin für diese Kundgebung war ganz bewusst gewählt worden. Denn am Mittwoch, 14. März, beschäftigen sich die Kreisräte auf ihrer Sitzung mit dem Konsolidierungskonzept des Theaters.

PM SZ 10./11. März Für Theaterprotest wird Teilsperrung am Ring vorbereitet

PM 10./11. März 2012 Sz
Die Initiatoren der Protestkundgebung am Montag für den Erhalt des Zittauer Theaters rechnen nach ihren Azfruf mit viel Zulauf. Es sind sogar Vorbereitungen getroffen worden, für die Veranstaltung vor dem Theater eine Fahrspur des Stadtrings zu sperren, falls der Vorplatz nicht reichen solte. Das teilt Initiator Jan Roscher mit.
Nach dem aktuellen Stand der Planung soll es …am Montag sowohl Reden als auch Musik geben. Unter anderem wollen Diter Trenkler vom TSC, Mirko Schultze (Linke) und ein Vertreter der Theater-Retter das Wort ergreifen.
Die Kundgebung soll am Montag um 18 Uhr vor dem Zittauer Theater beginnen und im Vorfeld des Kreistages am Mittwoch ein Zeichen für den Erhalt des Zittauer Theaters setzen. Dort soll ein Konsolidierungskonzept für das Gerhart-Hauptmann – Theate GÖRLITZ/Zittau beschlossen werden.
Der Zittauer Indendant Carsten Knödler spricht sich unterdessen für das Konzept aus. das der Großschönauer Bürgermeister frank Peuker ins Gespräch gebracht hatte und dem auch die Stadt Zittau folgt. Dies sieht seperate Gesellschaften für Schauspiel und Musiktheater unter einer Holding vor. Würde hingegen das viel diskutierte Konzept von Landrat Bernd Lange beschlossen, wäre das katastophal, urteilte Knödler.

PM vom 07.03.2012 Wochenkurier, Bekenntnis zum Theater gefordert

PM vom 07.03.2012 Wochenkurier,
Bekenntnis zum Theater gefordert
Bündnis ruft zur Kundgebung für den Erhalt der Theater auf

Für Montag, den 12. März um 18.00 Uhr ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen und Partein zu einer Kundgebung vor dem Zittauer Theater auf.

“ Ziel ist es, vor der Entscheidung im Kreistag Görlitz am 14. März, deutlich zu machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis MehrWert sind“ so Jan Roscher, Leiter des projekTTheater – Zittau e. V..
Die sächsischen Theater und die Breitenkultur leisten einen wichtigen Beitrag im Bereich Bildung sowie gegen Gewalt. Sie sind Grundlage für Lebensqualität und ein wesentlicher Standortfaktor gegen weitere Abwanderung aus der Region. der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und der Finanzminister müssen endlich handeln und die durch die Eingliederung der Landesbühnen in den Kulturraum entstandene indirekte Kürzung vopn rund 3,7 Millionen Euro korrigieren. NUr durch den Ausgleich des Defizits kann die Staatsregierung glaubhaft machen, dass sie es mit der Kulturraumförderung ernst meint. Aufgrund der Steuermehreinnahmen von 1,4 Milliarden Euro ist der Freistaat auch in der Lage. Beharrt schwarz – gelb auf der jetzigen Position, so trägt die Staatsregierung ganz wesentlich dazu bei, dass die Strukturkrise der Landkreise und Kommunen in der allgemein schwierigen Finanzlage verschärft wird. “ Wir unterstützen das klare Bekenntnis der Stadt Görlitz als Mitgesellschafter, die sich eindeutig dafür einsetzt, dass das Görlitzer Theater auch perspektivisch erhalten bleiben muss. Es ist nun an der Zeit, dass sich auch der Zittauer Stadtrat mehrheitlich und nachhaltig für das Zittauer Theater positioniert und seine unlängst erst getroffene Entscheidung endlich korrigiert.“

Kundgebung für die Rettung des Theaters, SZ 08.03.2012

Kundgebung für die Rettung des Theaters

Von Gabriel Wandt
Für Montagabend ist eine Protestaktion vor dem Zittauer Theater geplant. Der Termin ist von den Initiatoren bewusst gewählt.
Die Theater-Unterstützer machen Druck: Für den Montag um 18 Uhr ruft ein ganzes Bündnis zu einer Kundgebung vor das Zittauer Theatergebäude. Das teilt Jan Roscher, Leiter des Vereins projekTTheater Zittau mit. Beteiligt sind nach seinen Angaben Gewerkschaften, Vereine und Parteien. „Ziel ist es, vor der Entscheidung im Kreistag Görlitz am 14.März deutlich zu machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis mehr wert sind“, so Jan Roscher.

Das Bündnis fordert nach seinen Angaben, den Kulturabbau zu stoppen, für eine starke Theater- und Breitenkultur im Freistaat Sachsen sowie für die Zukunft des Gerhart- Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau einzutreten.

Zu den Erstunterzeichnern eines entsprechenden Aufrufs zählt der Projekttheaterverein, die Zittauer Theater-Retter, der Verein Augen auf oder Vertreter von Linken, Grünen und der SPD. Das Bündnis unterstützt das Bekenntnis der Stadt Görlitz für das dortige Theater. Nun sei es an der Zeit, dass auch der Zittauer Stadtrat sich mehrheitlich und nachhaltig für das Zittauer Theater positioniert und seine jüngste Entscheidung korrigiert.

Die Kundgebung am Montag soll dazu dienen, dass die Befürworter des Zittauer Theaters sich deutlich wahrnehmbar zeigen. Damit soll speziell im Vorfeld der Entscheidung des Kreistages am kommenden Mittwoch zum Theaterkonsolidierungskonzept die Solidarität mit dem Theater bekundet werden. Diese Initiative, teilt Jan Roscher weiter mit, sei als Anfang einer sachsenweiten Initiative gedacht, um als breites Bündnis den Forderungen nach mehr Geld im Kulturraum Nachdruck zu verleihen.

In den zurückliegenden Wochen hatten die Theaterretter insgesamt bereits rund 20000 Unterschriften für das Zittauer Theater gesammelt

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