Viva ViaThea 2014

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen.

Das internationale Straßentheaterfestival verwandelt seit 1995 für drei Tage im Sommer die Europastadt Görlitz/Zgorzelec in eine Kunststadt! Straßen und Plätze der deutsch-polnischen Grenzstadt bieten internationalen Künstlern und Theatergruppen für Ihre Inszenierungen von höchster künstlerischer Qualität eine große Theaterbühne unter freiem Himmel.

projekTTheater Zittau, mit mestske divadlo Varnsdorf am 8.8. & 9.8. 2014 beim 20. jährigen Jubiläum des ViaThea 2014 in Görlitz

Wenn die Welt ein großes Haus ist

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“, welches am 30.11. im Městské divadlo Varnsdorf Premiere feierte. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen. Die Schauspieler, Deutsche, Tschechen und tschechische Roma unterhalten sich in ihrer Sprache miteinander und lernen sich doch kennen. Eine Dolmetscherin sorgt für die Übersetzung. Die Roma ziehen mit ihren Liedern und Tänzen die Menschen in ihren Bann. Dieses Stück mit seinen ernsten aber auch lustigen Episoden regt zum Nachdenken an.

Die etwa 60 Gäste aus mehreren Ländern wurden nach der Vorführung noch zu einer kleinen Premierenfeier ins Foyer eingeladen, wo diese mit dem Projektleiter Jan Roscher und seinem tschechischen Projektpartner PhDr. Martin Musilek, sowie den Darstellern ins Gespräch kommen konnten.

 
Beitrag: von Bastian Wierzioch MDR Figaro

 

Ramona GehringIMG_4628

Verleihung des sächsischen Förderpreises für Demokratie 2013

Am 07.11. wurde in der Neuen Synagoge Dresden der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen. Das projekTTheater Zittau e.V. war unter den zehn Nominierten und erhielt einen der Anerkennungspreise. Die Initiativen wurden für ihr Engagement „Für die Stärkung einer demokratischen Alltagskultur, den Schutz von Minderheiten und der Menschenrechte sowie gegen Ursachen und Folgen von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus“ geehrt. Die Preise wurden von der Amadeu Antonio Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung und der Freudenberg Stiftung vergeben. „Diese Ehrung ist ein Ansporn, uns trotz mancher Schwierigkeiten, weiterhin mit unseren Projekten für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen“, so Jan Roscher, Leiter des projekTTheaters. Die beiden Hauptpreise waren mit je 5000 Euro, die Anerkennungspreise mit je 1000 Euro dotiert. Jan Roscher: „Das projekTTheater gratuliert den beiden Hauptpreisträgern sowie den anderen Gewinnern der Anerkennungspreise und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit“

Ramona Gehring, Jan Roscher


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Urkunde sächsischer Förderpreis für Demokratie
 

 

 

WorkshopWE für: „Theater kennt keine Grenzen – roma.ART“

Eine Produktion des projekTTheater Zittau in Kooperation mit dem Gehart Hauptmann Theater Görlitz Zittau, Theater Varnsdorf
Gefördert durch folgende Institutionen :Förderer

Das erste Workshopwochenende zum Projekt Theater kennt keine Grenzen – roma.ART wird vom 23. 08. – 25. 08. 2013 in Varnsdorf sein

Der zweite Workshop zum Projekt Theater kennt keine Grenzen – roma.ART findet am 31.August 2013 statt.

Wir begeben uns auf eine Reise. Wir suchen Geschichten, mit und über Roma im Dreiländereck Cz, Pl, D
Leitung: Jan Roscher, Chrstina Koch
Assistenz: Josephine Koch

Projektleitung und Organisation tschechischer Partner:   PhDr. Martin Musilek, Mestské divadlo Varnsdorf
Projektleitung und Organisation deutscher Partner:  Jan Roscher, projekTTheater Zittau
Regie:    Jan Roscher
Dramaturgie: Jan Baake
Sozialpädagogin:    Christina Koch
Projektassistentin: Josephine Koch
Dolmetscherinen: Michaela Vajova, Michaela Helbig
Performance: Anne Leubner, Michaela Vajova, Michaela Helbig, Franticek Novotny, Robert Bryla, Armin Schuckart

Das Thema unserer Arbeit ist die Begegnung zwischen den Kulturen.
Als Grundlage und Ausgangspunkt dient uns dafür die Geschichte „EDE UND UNKU“.
Wir alle, egal, woher wir kommen, können „Ede“ und/oder „Unku“ sein).
Mit Übungen und Spielen aus dem Bereich des Theaterspiels und der Sozialpädagogik fragen wir nach den konkreten Alltags-Erfahrungen der Spieler.

In der zweiten Phase suchen wir nach theatralen Ausdrucksmöglichkeiten, Darstellungsformen für die 4 zentralen Motive.
In der dritten Phase arrangieren wir das gesammelte Material dann zu einer Bühnenpräsentation/Performance.

Welche Möglichkeiten finden wir, um ein gemeinsames Leben zu fairen Bedingungen zu führen? Wie wollen wir morgen leben?

Die erste Phase wird von Christina Koch und Jan Roscher angeleitet.
In der Mitte der zweiten Phase, Ende September, kommt Jan Baake dazu und wir führen die Arbeit gemeinsam zur Premiere.

Interessenten können sich bei uns anmelden, und auch bei allen weiteren Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an uns, unter:

projekTTheater Zittau: Jan Roscher
Tel.: 01520 / 261 – 78 – 97
E-Mail: post@projekttheater-zi.de

roma.ART – Leipzig Gastspiel in Görlitz

das Ensemble „roma.ART“ sagt danke

Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Danke an alle Sponsoren und Unterstützer. Besonders zu nennen sind hier die Stadt Görlitz, das GHT Görlitz Zittau, die GWZ, das Fame und Die Linksfraktion im sächsischen Landtag
Auch ein Danke an die Techniker ohne euch wär es nicht möglich gewesen, auch nicht zu vergessen das Catering-Team aus dem Wächterhaus  in Zittau.

2013.07.14  Probe & Vortsellung ROMA Art (34)

PM 29.5.2013 „roma.ART“ in Leipzig

 

roma.ART in Leipzig

 

Am 26. Mai 2013 war das projekTTheater Zittau zu Gast im Spinnwerk Leipzig zur szenische Lesung „roma.ART“ .

Wir bedanken uns bei allen MitarbeiterInnen, die mit uns an diesem tollen Projekt mitgewirkt haben, sowie beim „linXXnet“, „Pandechaion Herberge e.V.“ durch deren Hilfe wir nicht nur über, sondern mit Roma, die Lesung verwirklichen konnten.

Ein besonderer Dank gilt der Leitung des „Spinnwerk Leipzig“, den „theater des täglichen Bedarf“ und den Technikern des „Centraltheater Leipzig“.

Wir danken auch für die Unterstützung der Partei „Die LINKE im Europaparlament“.

Mit diesen gewonnenen Erfahrungen und Eindrücken gehen wir nun das geplante Projekt in Varnsdorf an.

Jan Roscher / projekTTheater Zittau

roma.ART

Vorhang auf!  Szenische Lesung

 Geschätzte 70.000 Roma leben heute in Deutschland. Nach der Wende verschlechterte sich die Situation der Sinti und Roma drastisch: Armut und Arbeitslosigkeit machten sich in weiten Kreisen breit. Demonstrationen und gewaltsame Ausschreitungen gegen diese Minderheit sind immer wieder an der Tagesordnung. Die Lösung der Politik dafür ist die Abschiebung von Sinti und Roma in «krisensichere» Gebiete. Der Abend wird mit in Leipzig lebenden Roma erarbeitet. Denn ist es unsere Verantwortung, nicht die Augen zu verschließen. Es heißt «roma.ART», es bedeutet ein genreübergreifendes Theaterprojekt, es will einen Raum für eigene Assoziationen schaffen.

Leitung: Jan Roscher,  Dramaturgie: Jan Baake, .Sebastian  Schulze Jolles, Recherche: Elke Fasler, Ramona Gehring

 

PM Lesung „Ede und Unku“ am 08. April 2013

projekTTheater begeisterte

Anlässlich des ersten internationalen Tages der Roma und Sinti führte das projekTTheater Zittau am 08. April 2013 die szenische Lesung „Ede und Unku“ im Büro der LINKEN auf.
Kurzfristig musste der Aufführungsort gewechselt werden, da mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger die Lesung verfolgen wollten. Ursprünglich sollte die Aufführung im Infoladen Zittau stattfinden.

Stadtrat Matthias Böhm (Bündnis90/Die Grünen) sagte im Anschluss „das Thema ist wichtig, das Stück war gut aber leider zu kurz“. Jens Thöricht, der für DIE LINKE im Stadtrat sitzt, ergänzte: „Toleranz und Verständnis füreinander sind für das Zusammenleben wichtige Werte. Dies gilt es auch heutzutage nicht zu vergessen“.
Im Anschluss standen die VeranstalterInnen für Fragen und Anregungen bei einem Teller Suppe, gesponsert durch die Biogärtnerei Schostek und fair gehandelten Wein aus dem „Eine Welt Laden Gaia“, zur Verfügung.
„Ich freue mich, dass sich so viele Menschen für das Thema interessiert haben und bedanke mich beim Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, sowie den SchauspielerInnen für ihre Unterstützung.“, sagt der Leiter des projekTTheater Zittau Jan Roscher.

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