Kultur-Staatsminister Bernd Neumann

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Staatsminister für Kultur und Medien
Bernd Neumann

Foto-Quelle: “REGIERUNGonline/Kugler”

»Kunst und Kultur sind der Zukunftsmotor unserer Gesellschaft«

 

…„Und aller Diskussion um einen ´Kulturinfarkt´ zum Trotz, ist keines der 145 öffentlich geförderten Theater in Deutschland, keine der 280 Privattheater, rund 100 Tournee- und Gastspielbühnen sowie die große Zahl freier Gruppen verzichtbar. Im Gegenteil – wir brauchen sie alle!“ – so Kulturstaatsminister Bernd Neumann in seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung des Theatertreffens 2012 der Berliner Festspiele

Der volle Wortlaut der Pressemitteilung
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Freitag, 4. Mai 2012
Pressemitteilung:
141
Ausgabejahr:
2012

Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet Theatertreffen 2012
Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird heute Abend das Theatertreffen 2012 der Berliner Festspiele eröffnen.
Hierzu erklärte er: „Das Theatertreffen zeigt mit den zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der aktuellen Saison die Vielfalt und Bandbreite des  deutschsprachigen Theaterschaffens. Als wichtigstes Theaterfestival hierzulande setzt es national wie international Maßstäbe und wirkt auf die Theaterszene zurück. Und weil das so ist, wird das Festival mit der Unterstützung des Bundes auch weiter eine Zukunft haben.“
Der Staatsminister betonte weiter: „Das Theater ist höchst lebendig – das zeigen schon die beeindruckenden Zuschauer-Zahlen im deutschsprachigen Raum. Mit 19 Millionen Besucherinnen und Besucher von öffentlichen geförderten Theatern übertreffen diese bei weitem die der Fußball-Bundesliga mit 13 Millionen. Die deutsche Theaterszene ist in ihrer Vielfalt weltweit einzigartig – eigentlich ein Fall für das immaterielle UNESCO–Welterbe. Und aller Diskussion um einen ´Kulturinfarkt´ zum Trotz, ist keines der 145 öffentlich geförderten Theater in Deutschland, keine der 280 Privattheater, rund 100 Tournee- und Gastspielbühnen sowie die große Zahl freier Gruppen verzichtbar. Im Gegenteil – wir brauchen sie alle!“
Das Theatertreffen eröffnet heute mit einem Gastspiel der Münchner Kammerspiele von „Gesäubert/Gier/4.48 Psychose“. Regisseur Johan Simons inszenierte drei Stücke von Sarah Kane als Trilogie.
Jährlich versammelt das Theatertreffen die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ einer Theatersaison im deutschsprachigen Raum. Die Auswahl aus etwa 400 Inszenierungen trifft eine unabhängige Kritikerjury. Zusammen mit seinem Rahmenprogramm aus Stückemarkt, Talente-Treffen, Diskussionen und Foren gilt es als das wichtigste Theaterfestival Deutschlands und genießt auch international hohe Aufmerksamkeit. Das Theatertreffen ist eine Veranstaltung der Berliner Festspiele und wird durch die Kulturstiftung des Bundes mit jährlich 1,5 Millionen Euro finanziert. Die Berliner Festspiele gehören zu den Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH.
Informationen unter www.berlinerfestspiele.de

„Museen in Deutschland gehören zu den Kultureinrichtungen mit der größten Anziehungskraft. 2010 verzeichneten die deutschen Museen mehr als 109 Millionen Besucher – die Bundesligaspiele mit 13 Millionen Fußballfans im Stadion schneiden erheblich schlechter ab. Museen sind also – im wahrsten Sinne des Wortes – populär.“….. „Doch eine auskömmliche Finanzierung kann nicht nur Sache des Bundes, sondern muss auch im gemeinsamen Interesse der Länder sein. Hier wäre mehr als nur ideelle Unterstützung das richtige Zeichen.“ – so Kulturstaatsminister Bernd Neumann anlässlich der Eröffnung der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Stuttgart

Der volle Wortlaut der Pressemitteilung:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Montag, 7. Mai 2012
Pressemitteilung:
144
Ausgabejahr:
2012

Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Stuttgart
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat heute die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Stuttgart eröffnet. In seiner Rede erklärte er:
„Museen in Deutschland gehören zu den Kultureinrichtungen mit der größten Anziehungskraft. 2010 verzeichneten die deutschen Museen mehr als 109 Millionen Besucher – die Bundesligaspiele mit 13 Millionen Fußballfans im Stadion schneiden erheblich schlechter ab. Museen sind also – im wahrsten Sinne des Wortes – populär. Steigende Besucherzahlen und hohe gesellschaftliche Anerkennung sind das Ergebnis jahrzehntelanger, kreativer Arbeit, bei der der Deutsche Museumsbund immer wieder wichtige Impulse gegeben hat. Er ist seit 95 Jahren die Stimme der Deutschen Museen in der Kulturpolitik und für Bund, Länder und Kommunen ein zuverlässiger Ansprechpartner. Ich habe dafür gesorgt, dass die jährliche Unterstützung seitens des Bundes seit dem vergangenen Jahr um ein Drittel erhöht wurde. Doch eine auskömmliche Finanzierung kann nicht nur Sache des Bundes, sondern muss auch im gemeinsamen Interesse der Länder sein. Hier wäre mehr als nur ideelle Unterstützung das richtige Zeichen.“
Die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes beschäftigt sich insbesondere mit dem Thema der Migration. Dazu erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann: „Die Bundesregierung misst den Themen kulturelle Bildung und kulturelle Integration einen sehr hohen Stellenwert bei. Museen sind seit vielen Jahrhunderten per se so etwas wie `interkulturelle Vermittler´ und Zeugen kultureller Migrationsprozesse. Das Bewusstsein für die kulturvermittelnde Rolle von Museen ist in den Häusern natürlich schon vorhanden. Doch ist es angesichts der drängenden gesellschaftspolitischen Fragen von Demographie, Migration und Integration wichtig, Museen noch mehr als bisher für solche Fragen zu sensibilisieren. In wenigen Wochen startet das auf drei Jahre angelegte Projekt `Kulturelle Vielfalt im Museum: Sammeln, Ausstellen und Vermitteln´. Aus meinem Etat werden dafür 150.000 Euro zur Verfügung gestellt.“
Der Deutsche Museumsbund, gegründet 1917, ist der bundesweite Interessenverband aller Museen in Deutschland. Er finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Projektfördermittel unter anderem aus dem Etat des Kulturstaatsministers.
Nach der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes nimmt Kulturstaatsminister Bernd Neumann noch weitere Termine in Stuttgart wahr: Er spricht bei der Dialogrunde „Kultur in Stuttgart“, besucht die Weißenhofsiedlung und hält eine Rede bei der „Jahresbegegnung 2012“, einer Veranstaltung mit Kulturschaffenden der Region.
Mehr Informationen unter: www.museumsbund.de

 

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