roma.ART – Leipzig Gastspiel in Görlitz

das Ensemble „roma.ART“ sagt danke

Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Danke an alle Sponsoren und Unterstützer. Besonders zu nennen sind hier die Stadt Görlitz, das GHT Görlitz Zittau, die GWZ, das Fame und Die Linksfraktion im sächsischen Landtag
Auch ein Danke an die Techniker ohne euch wär es nicht möglich gewesen, auch nicht zu vergessen das Catering-Team aus dem Wächterhaus  in Zittau.

2013.07.14  Probe & Vortsellung ROMA Art (34)

PM 29.5.2013 „roma.ART“ in Leipzig

 

roma.ART in Leipzig

 

Am 26. Mai 2013 war das projekTTheater Zittau zu Gast im Spinnwerk Leipzig zur szenische Lesung „roma.ART“ .

Wir bedanken uns bei allen MitarbeiterInnen, die mit uns an diesem tollen Projekt mitgewirkt haben, sowie beim „linXXnet“, „Pandechaion Herberge e.V.“ durch deren Hilfe wir nicht nur über, sondern mit Roma, die Lesung verwirklichen konnten.

Ein besonderer Dank gilt der Leitung des „Spinnwerk Leipzig“, den „theater des täglichen Bedarf“ und den Technikern des „Centraltheater Leipzig“.

Wir danken auch für die Unterstützung der Partei „Die LINKE im Europaparlament“.

Mit diesen gewonnenen Erfahrungen und Eindrücken gehen wir nun das geplante Projekt in Varnsdorf an.

Jan Roscher / projekTTheater Zittau

roma.ART

Vorhang auf!  Szenische Lesung

 Geschätzte 70.000 Roma leben heute in Deutschland. Nach der Wende verschlechterte sich die Situation der Sinti und Roma drastisch: Armut und Arbeitslosigkeit machten sich in weiten Kreisen breit. Demonstrationen und gewaltsame Ausschreitungen gegen diese Minderheit sind immer wieder an der Tagesordnung. Die Lösung der Politik dafür ist die Abschiebung von Sinti und Roma in «krisensichere» Gebiete. Der Abend wird mit in Leipzig lebenden Roma erarbeitet. Denn ist es unsere Verantwortung, nicht die Augen zu verschließen. Es heißt «roma.ART», es bedeutet ein genreübergreifendes Theaterprojekt, es will einen Raum für eigene Assoziationen schaffen.

Leitung: Jan Roscher,  Dramaturgie: Jan Baake, .Sebastian  Schulze Jolles, Recherche: Elke Fasler, Ramona Gehring

 

PM Lesung „Ede und Unku“ am 08. April 2013

projekTTheater begeisterte

Anlässlich des ersten internationalen Tages der Roma und Sinti führte das projekTTheater Zittau am 08. April 2013 die szenische Lesung „Ede und Unku“ im Büro der LINKEN auf.
Kurzfristig musste der Aufführungsort gewechselt werden, da mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger die Lesung verfolgen wollten. Ursprünglich sollte die Aufführung im Infoladen Zittau stattfinden.

Stadtrat Matthias Böhm (Bündnis90/Die Grünen) sagte im Anschluss „das Thema ist wichtig, das Stück war gut aber leider zu kurz“. Jens Thöricht, der für DIE LINKE im Stadtrat sitzt, ergänzte: „Toleranz und Verständnis füreinander sind für das Zusammenleben wichtige Werte. Dies gilt es auch heutzutage nicht zu vergessen“.
Im Anschluss standen die VeranstalterInnen für Fragen und Anregungen bei einem Teller Suppe, gesponsert durch die Biogärtnerei Schostek und fair gehandelten Wein aus dem „Eine Welt Laden Gaia“, zur Verfügung.
„Ich freue mich, dass sich so viele Menschen für das Thema interessiert haben und bedanke mich beim Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, sowie den SchauspielerInnen für ihre Unterstützung.“, sagt der Leiter des projekTTheater Zittau Jan Roscher.

Brauchen Frauen Schutz

Der Landkreis Görlitz und der Freistaat Sachsen fördert den Frauenschutz. Fördert? Diese Frage wird am 8. März 2013 ab 15 Uhr im Infoladen Zittau, Äußere Weberstraße 2, diskutiert. Dazu lädt das kommunalpolitische Forum Sachsen e.V. herzlich ein. Zu Beginn der Veranstaltung wird das projekTTheater Zittau die Wichtigkeit des Themas mit einer kleinen Darbietung verdeutlichen.

35.000 Euro weniger vom Freistaat Sachsen für die Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution mit Anlaufstellen in Leipzig und Zittau. Der Landkreis Görlitz lässt die Träger des Frauenschutzes in Ungewissheit, da das Risiko allein beim Träger liegt.

Zusammen ist man weniger allein – Kulturabbau stoppen – ein Fazit/ Pm 20.12.2012

PM des projekTTheater Zittau vom 20.12.2012
Zusammen ist man weniger allein – Kulturabbau stoppen – ein Fazit

„Zusammen ist man weniger allein“, – so der Titel des Bestsellerromans von Anna Gavaldas, erfolgreich inszeniert vom Schauspielensemble des Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theaters. Dieser Titel bringt auch das das Anliegen der Initiative „Kulturabbau stoppen“ treffend auf den Punkt. Eine bunte Truppe von Kulturinteressierten, GewerkschafterInnen, renommierten Kulturverantwortlichen, Abgeordneten unterschiedlichster Parteien und verschiedene Vereine standen im Dialog, um sich über den gesellschaftlichen Wert von Kunst und Kultur und die Notwendigkeit der Kulturförderung auszutauschen. Trotz unterschiedlicher Positionen wurde deutlich, dass der gesellschaftliche MehrWert von Kunst und Kultur allgemein erkannt ist. Um so größer ist das Unverständnis, dass die Regierungsparteien sich mit den Oppositionsparteien nicht im Interesse der Sache einigen konnten. Erfahrene KulturpolitikerInnen wie Dr. Eva-Maria Stange (SPD), Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (Bündnis90/Die Grünen) und Dr. Volker Külow (DIE LINKE) hatten tragfähige Alternativen gegen die Sparmaßnahmen im Kulturbereich erarbeitet. Die Initiative „Kulturabbau stoppen“ hat gezeigt, dass ein breites Bündnis lohnt, um Kulturpolitik in aller Vielfalt erfassen zu können. Ohne die über 1Tausend Unterstützer per Internet und insbesondere den durch die Graphischen Werkstätten Zittau gesponserten Druck der Dokumentation und das ehrenamtliche Engagement zahlreicher MitstreiterInnen wäre eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser komplexen Thematik nicht machbar gewesen. Dafür allen herzlichen Dank. Nach dem Beschluss des Kulturhaushaltes 2013/14 wird u. a. in den Theatern, dem Tierpark Zittau u. a. Kulturprojekten darüber diskutiert, wie das fehlende Geld ausgeglichen werden kann. Auch im Gerhart Hauptmann Theater Görlitz – Zittau ist der Personalabbau nach wie vor aktuell. Aus diesen Gründen wird Jan Roscher, der Initiator des Bündnisses „Kulturabbau stoppen“, unter dem Dach des projekTTheater Zittau diese Initiative fortführen.
Der Kulturabbau muss gestoppt werden! (alle Informationen bis März 2013 unter Kulturabbau stoppen!

Jan Roscher
Leiter projekTTheater Zittau

Kulturabbau im Sächsischen Landtag

 
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Damit dies nicht passiert, übergab Jan Roscher von der Initiative „Kulturabbau stoppen“ am 27. September 2012 einem Vertreter der Staatsregierung den kulturpolitischen Sprecher von CDU, SPD und LINKE einen Forderungskatalog. Roscher fordert die Rücknahme der indirekten Kürzungen in den sächsischen Kulturräumen. Darüber hinaus ist ein Inflationsausgleich zu berücksichtigen, oder anders, eine Dynamisierung der Finanzmittel muss im Kulturraumgesetz verankert werden!

„Während auf Bundesebene Kulturstaatsminister Bernd Neumann den Kulturetat trotz Finanzkrise erhöht, scheint im Freistaat Sachsen die Kulturraumfinanzierung durch den Doppelhaushalt 2013/14 festzustehen.“, so das Fazit von Roscher nach der Übergabe des Forderungskataloges. Nun hofft die Initiative „Kulturabbau stoppen“, dass nach intensiven Studium des Kataloges die Regierungsparteien auf die SPD und DIE LINKE zugeht und deren Alternativvorschläge in die Debatte um den Finanzetat des Kulturraumes einbezieht.

Dass für Prof. Dr. von Schorlemer (CDU) aus terminlichen Gründen stellvertretend der Referatsleiter Hr. Lönnecke an diesem Gespräch teilnahm, verdeutlicht wie wichtig der Staatsministerin Vorschläge zur Erhaltung des sächsischen Kulturgutes sind.

Dr. Eva-Maria Stange (SPD) und Dr. Volker Külow (DIE LINKE) waren sich einig, dass die indirekten Kürzungen, die durch das Eingliedern der Landesbühnen entstanden sind, mindestens zurückgenommen werden müssen. Weiterhin nahmen VertreterInnen der CDU Landtagsfraktion an dem Gespräch teil.

Die Initiative wird in den kommenden Monaten sehr genau die parlamentarischen Aktivitäten der demokratischen Fraktionen im Sächsischen Landtag beobachten.

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