Fachtag Freie Theater

Der Fachtag Freie Theater richtete sich an freiberufliche Theaterkünstler und -gruppen, Vertreter kommunaler, staatlicher und frei getragener Theaterhäuser und Veranstaltungsorte, der Ausbildungsinstitutionen, Fördereinrichtungen und der sächsischen Kulturräume.
Das Programm bestand aus einer einführenden Podiumsdiskussion und vertiefenden Workshops mit Best-Practice Beispielen und bot ausreichend Freiraum für persönliche Gespräche und zum Netzwerken .
Themen der Workshops waren unter anderem:Theater im ländlichen Raum, Kinder- Jugendtheater in der freien Szene. Theater in der Stadt, Neue Perspektiven der Publikumsgenerierung – Marketing, Vermittlung, Theaterpädadogik.

 

  • Konferenz

Die Teilnahme war kostenfrei und sowohl für Akteure als auch für Interessierte offen. Am Abend bestand die Möglichkeit, Theatervorstellungen im LOFFT zu besuchen.

Außerdem fand am 04. Dezember 2014, ab 10 Uhr anlässlich des 2015 anstehenden 25-jährigen Gründungsjubiläums des Bundesverbandes Freier Theater (BuFT) ein regionales Fachforum statt. Unter dem Titel NEXT GENERATION – FREIZEITARBEITERWERB beleuchtete das Fachforum Mitteldeutschland aktuelle Tendenzen der Freien Szenen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und diskutierte in einem Austausch mit den regionalen Akteuren ihre Sicht auf Problemfelder und Chancen.

Programm Fachtag Freie Theater

09:00 Uhr Willkommen und Kaffee

10:00 Uhr Eröffnung
Ulf Großmann, Präsident der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Michael Faber, Bürgermeister der Stadt Leipzig, Beigeordneter für Kultur
Dirk Förster, Vorstand Landesverband der Freien Theater Sachsen

10:30 Uhr Panel Wie kann man Freies Theater machen? Perspektiven aus der sächsischen Theaterlandschaft
Moderation: Dr. Veronika Darian, Institut für Theaterwissenschaft

-Soziale Lage und Perspektiven freier Theaterschaffender: Matthias Rosendahl M.A.
-Netzwerke, Festivals und Kooperationen: Heiki Ikkola, Cie. Freaks und Fremde, Schaubudensommer Dresden und Sabine Stenzel, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden
-Ergebnisse der Doppelpass-Partnerschaften in Sachsen: Anne Maase, Kulturstiftung des Bundes und
Romy Weyrauch, Gruppe Theatrale Subversion, Dresden
-Theaterausbildung und der freie Theatermarkt: Prof. Wolf-Dietrich Rammler, Hochschule für Musik und Theater Leipzig und Julian Rauter, freier Theatermacher, Leipzig

12:00 Uhr Mittagspause / Get Together

12:30 Uhr Offene Präsentationsmöglichkeiten im Foyer des LOFFT

13:00 Uhr Workshops 1 & 2

-Theater im ländlichen Raum
Veronika Steinböck, Künstlerische Leiterin Theaterherbst Greiz, Theater La Lune Dresden
Ulrich Hüni, Schauspieler und Regisseur Raum4 Netzwerk Leipzig, LANDschafftTHEATER Bad Düben
-Neue Perspektiven der Publikumsgenerierung
Janina Benduski, Leiterin Performing Arts Programm Berlin
Gabi Reinhardt, Theaterpädagogin, Regisseurin und Performerin, Chemnitz

14:30 Uhr Kaffeepause

15:00 Uhr Workshop 3 & 4:
-Theater in der Stadt
Sarah Günther, Performerin und Regisseurin Mobile Albania Gießen/Bautzen
Heiki Ikkola, Schauspieler und Regisseur, Cie. Freaks & Fremde, Schaubudensommer Dresden
-Kinder- und Jugendtheater in der freien Szene
Jürgen Zielinski, Intendant Theater der Jungen Welt Leipzig
Liane Günther, Künstlerische Leiterin VereinsEigeneBühne e.V. Chemnitz

16:30 Uhr Kaffeepause

16:45 Uhr Abschlusspanel
-Ergebnisse aus den Workshops und offene Abschlussdiskussion

17:45 Uhr Abschlussempfang

20:00 Uhr Möglichkeit zum Veranstaltungsbesuch: MUSTERHAUS. Episode 3 von WUNDER OPUS 5

Der Fachtag Freie Theater ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Landesverbandes Freier Theater Sachsen. Er wird vom LOFFT – DAS THEATER in Leipzig ausgerichtet. Anmeldungen und Nachfragen bitte an info@lofft.de

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Gesamtmitgliederversammlung

Hallo,

am 12.12. diesen Jahres findet unsere Gesamtmitgliederversammlung statt.

Wir möchten euch ganz herzlich dazu einladen. Beginn ist 19:00 Uhr.

Ob wir uns im Infoladen treffen oder wir uns eine andere gemütliche Location suchen, steht noch nicht fest. Ihr werdet auf dieser Seite darüber auf dem Laufenden gehalten.

Wir werden euch berichten, was wir dieses Jahr so getrieben haben und beraten was wir in Zukunft unternehmen wollen. Es wäre schön wenn ihr euch vorher ein paar Gedanken macht, über unsere geleistete Arbeit und über das was ihr mit uns in Zukunft im Verein machen wollt.

Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein. Ihr könnt gern auch den einen oder anderen Gast mitbringen, der Interesse am Verein hat.

In diesem Sinne: Macht euch eine schöne Zeit!

euer eZe

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Viva ViaThea 2014

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen.

Das internationale Straßentheaterfestival verwandelt seit 1995 für drei Tage im Sommer die Europastadt Görlitz/Zgorzelec in eine Kunststadt! Straßen und Plätze der deutsch-polnischen Grenzstadt bieten internationalen Künstlern und Theatergruppen für Ihre Inszenierungen von höchster künstlerischer Qualität eine große Theaterbühne unter freiem Himmel.

projekTTheater Zittau, mit mestske divadlo Varnsdorf am 8.8. & 9.8. 2014 beim 20. jährigen Jubiläum des ViaThea 2014 in Görlitz

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Reise ins EU Parlament

 

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Vom 15.04. – 17.04. waren wir auf Einladung von Dr. Cornelia Ernst, sächsische Europaabgeordnete und Kandidatin der LINKEN zu den Europawahlen, zu Besuch in Strasbourg. Bei dieser Reise waren Freunde aus Liberec und befreundete Roma aus Varnsdorf und Krásná Lípa dabei. Die Roma sind Laienschauspieler, die sich in zahlreichen Aufführungen des projekTTheter Zittau engagieren.
Die Fahrt begann morgens um 7.00 Uhr in Zittau. Gegen 17.00 Uhr kamen wir in Triberg (Schwarzwald) an, wo wir zwei Nächte in einer Jugendherberge verbrachten. Nach dem Abendessen wurden die Sehenswürdigkeiten von Triberg erkundet. Am nächsten Morgen ging es 9.00 Uhr nach Strasbourg. Bei einer Stadtrundfahrt erfuhren wir vieles über die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte von Stasbourg. Danach konnten wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Um 15.00 Uhr waren wir zur Besichtigung im EU – Parlament. Dr. Cornelia Ernst erklärte die Arbeitsweise des Parlamentes und erzählte über ihre Arbeit in den Ausschüssen. Auch die anstehenden Wahlen und die Befürchtungen eines Rechtsruckes waren Thema der Diskussion. Anschließend konnten wir für eine Stunde an einer Plenarsitzung teilnehmen. Gegen 17.00 Uhr ging es zurück in die Innenstadt, wo wir auf Einladung von Conny gemeinsam in einer gemütlichen Gaststätte Abendbrot gegessen haben. Leider konnte die Gastgeberin selber nicht dabei sein, da sie zu einer Ausschusssitzung musste. Um 21.00 Uhr ging es zurück nach Triberg. Nach dem Frühstück fuhren wir gegen 9.00 Uhr zurück nach Sachsen. Durch den beginnenden Feiertagsverkehr dauerte die Heimreise bis in die Nachtstunden.

Die Fahrt war ein Erlebnis der besonderen Art. Die Teilnehmer aus Zittau, Liberec, Varnsdorf und Krásná Lípa möchten sich noch einmal bei Conny für die Einladung bedanken.
Ein großer Dank gebührt Michaela für ihre Übersetzungen ins Tschechische.

Ramona Gehring
2014.04.28

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Wenn die Welt ein großes Haus ist

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“, welches am 30.11. im Městské divadlo Varnsdorf Premiere feierte. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen. Die Schauspieler, Deutsche, Tschechen und tschechische Roma unterhalten sich in ihrer Sprache miteinander und lernen sich doch kennen. Eine Dolmetscherin sorgt für die Übersetzung. Die Roma ziehen mit ihren Liedern und Tänzen die Menschen in ihren Bann. Dieses Stück mit seinen ernsten aber auch lustigen Episoden regt zum Nachdenken an.

Die etwa 60 Gäste aus mehreren Ländern wurden nach der Vorführung noch zu einer kleinen Premierenfeier ins Foyer eingeladen, wo diese mit dem Projektleiter Jan Roscher und seinem tschechischen Projektpartner PhDr. Martin Musilek, sowie den Darstellern ins Gespräch kommen konnten.

 
Beitrag: von Bastian Wierzioch MDR Figaro

 

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Premiere Theater kennt keine Grenzen

Unter dem Motto: “EINTRITTSKARTEN BITTE! vom Mut, an die Tür zu klopfen” findet am 30.11.2013 um 19:00 Uhr die Premiere im Varnsdorfer Stadttheater statt.
Wir freuen uns auf Dich !

euer projekTTheater Team

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“Nicht zu weichen, sondern zu stehen. Nicht zu schweigen, sondern laut zu schreien”, appellierte Andreas Petzold, Herausgeber des Magazins “stern”

IMG_3209“Nicht zu weichen, sondern zu stehen. Nicht zu schweigen, sondern laut zu schreien”, appellierte Andreas Petzold, Herausgeber des Magazins “stern”, in seiner Laudatio an die zehn ausgezeichneten Initiativen des Sächsischen Förderpreises für Demokratie. Der Preis wurde am 7. November in der Dresdener Synagoge bereits zum siebten Mal verliehen.
Von Zoé Sona

 

Im sächsischen Schneeberg rotten sich in diesen Tagen immer wieder Rechtsextreme zusammen, um gegen die Unterbringung von Flüchtlingen im Ort zu hetzen. Sie verbreiten nicht nur ihre rassistische Hetze, sondern bekommen auch Zuspruch von angeblich besorgten Einwohnerinnen und Einwohnern aus der Mitte der Gesellschaft. Diese Zustände sind in Sachsen kein Einzelfall: In Hoyerswerda engagierten sich zwei junge Leute gegen die Rechtsextremen vor Ort und wurden daraufhin von ihnen angegriffen. Statt die Betroffenen zu unterstützen, empfahl die örtliche Polizei ihnen, an einen geheimen Ort umzuziehen. Diese Ereignisse zeigen, dass unermüdliches Engagement gegen menschenverachtende Gruppierungen und solidarische Unterstützung von Betroffenen nach wie vor dringend von Nöten sind.

Um den mutigen Einsatz für Demokratie und gegen Rechtsextremismus zu würdigen, hat die Amadeu Antonio Stiftung am vergangenen Donnerstag in diesem Jahr zum siebten Mal den Sächsischen Förderpreis für Demokratie an zehn Initiativen aus Sachsen verliehen. Die Preisverleihung fand in der neuen Synagoge in Dresden statt, die für sich schon auf den historisch-politischen Kontext der Veranstaltung verweist. Gedenk- und Erinnerungskultur müssen in Sachsen eng mit einer Auseinandersetzung über Antisemitismus und Rassismus verbunden bleiben, so lange diese Diskriminierungsformen gesellschaftlich wirksam sind.

“Mut den wir alle alle brauchen”

“Nicht zu weichen, sondern zu stehen. Nicht zu schweigen, sondern laut zu schreien”, appellierte auch Andreas Petzold, Herausgeber des Magazins “stern”, in seiner Laudatio an die geladenen Gäste und die sächsische Bevölkerung. Sein Respekt galt den zehn mutigen Initiativen, die sich in Sachsen engagieren und die an diesem Abend besonders ausgezeichnet wurden. “Mut den wir alle alle brauchen” wie er dem Publikum gegenüber betonte.

Die beiden mit jeweils 5.000 Euro dotierten Hauptpreise erhielten das Soziokulturelle Zentrum Alte Brauerei aus Annaberg-Buchholz und die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In Annaberg kommt es immer wieder zu rechten Übergriffen auf Flüchtlinge und unangepasste Menschen. Doch das Soziokulturelle Zentrum Alte Brauerei stellt sich schon seit Jahren mit einem breit angelegten Programm an Jugendbildung und kulturellen Veranstaltungen gegen die Aktivitäten der Freien Kameradschaften und Jungen Nationaldemokraten, die gerade auch in der Subkultur beispielsweise durch Rechtsrock-Konzerte versuchen, auf Jugendliche Einfluss zu nehmen.

Die Hauptpreisträger

Die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die sich ehrenamtlich für eine dezentrale, menschenwürdige Unterbringung und Behandlung von Flüchtlingen in der Region engagiert, erhielt den zweiten Hauptpreis. Sie ist ein Zusammenschluss aus Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, der mit einer Fahrradwerkstatt, Deutschkursen und Sammelaktionen für Winterkleidung Flüchtlinge unterstützt. Zu den großen Erfolgen der Initiative zählt, dass sie seit vergangenem Jahr 150 Asylsuchende dezentral in der Region unterbringen konnte.

Um das vielfältige und zahlreiche Engagement in Sachsen angemessen zu würdigen, erhielten weitere acht der Initiativen einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro. Die Abschiebungshaftkontaktgruppe Dresden und die Projektstelle “Hilfe für Menschen in Abschiebungshaft” beim Sächsischen Flüchtlingsrat erhielten den Preis für die Betreuung und Beratung, mit der sie Menschen in Abschiebehaft aus ihrer Isolation holen. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen wurde für ihr Projekt “Mut vor Ort – geschlechterreflektierende Präventionsarbeit gegen Neonazis” gewürdigt, der Verein Arbeit und Leben Sachsen für ein Programm, das interkulturelles Lernen in Kindertagesstätten unterstützt. Für ihr unermüdliches Engagement gegen die NPD und andere Rechtsextreme in ihrer Stadt erhielt die Initiative für ein weltoffenes Geithain einen weiteren Anerkennungspreis. An der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland inszeniert das Projekttheater Zittau genreübergreifende Theaterproduktionen mit Roma, Tschechen und Deutschen. Mit ihrer Arbeit will die Gruppe auf die fortwährenden Diskriminierungen von Roma und Sinti in der Region aufmerksam machen und wurde dafür ebenfalls mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der Sächsische Flüchtlingsrat und das Kulturbüro Sachsen haben sich mit der Organisation der Initiativen-Konferenz “Asyl in Sachsen” um den Anerkennungspreis verdient gemacht, mit der sie zur solidarischen Stärkung und weitreichenden Vernetzung von Flüchtlingsgruppen beigetragen haben.

Der Förderpreis ermutigt und unterstützt

In diesem Jahr wurde der Sächsische Förderpreis für Demokratie bereits zum siebten Mal verliehen. Insgesamt gingen 54 Bewerbungen ein, aus denen eine prominent besetzte Jury die zehn Hauptnominierten auswählte. Ausgelobt wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie von der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung und der Sebastian Cobler Stiftung. Neuer Kooperationspartner in diesem Jahr war die Stiftung Elemente der Begeisterung, eine Stiftung, die 2008 von Studierenden gegründet wurde und sich besonders für die Förderung jugendlichen Engagements und interkultureller Verständigung einsetzt. Der Sächsische Förderpreis für Demokratie entstand aus der Beobachtung heraus, dass Neonazis seit Jahren versuchen, ihre Kräfte in Sachsen zu bündeln und ein zunehmend antidemokratisches Klima zu schaffen. Mittlerweile haben sich zum Teil rechtsextreme Strukturen etabliert, die es immer mühsamer machen, sich für die Werte der Demokratie, Weltoffenheit und die Anerkennung der Menschenrechte einzusetzen. Doch die Gesellschaft reagiert: In Sachsen gibt es zahlreiche Initiativen, die bereits fachlich fundierte Erfahrungen im Umgang mit Rechtsextremismus besitzen. Sie sollen mit dem Förderpreis ermutigt und unterstützt werden.

In diesem Sinne forderte auch der Moderator der Preisverleihung Bastian Wierzioch in seinem Schlusswort das Publikum auf: “Bleiben Sie mutig!”

Weitere Informationen

Sächsischer Förderpreis für Demokratie (Homepage)

Ressorts (Netz gegen Nazis):

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Verleihung des sächsischen Förderpreises für Demokratie 2013

Am 07.11. wurde in der Neuen Synagoge Dresden der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen. Das projekTTheater Zittau e.V. war unter den zehn Nominierten und erhielt einen der Anerkennungspreise. Die Initiativen wurden für ihr Engagement „Für die Stärkung einer demokratischen Alltagskultur, den Schutz von Minderheiten und der Menschenrechte sowie gegen Ursachen und Folgen von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus“ geehrt. Die Preise wurden von der Amadeu Antonio Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung und der Freudenberg Stiftung vergeben. „Diese Ehrung ist ein Ansporn, uns trotz mancher Schwierigkeiten, weiterhin mit unseren Projekten für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen“, so Jan Roscher, Leiter des projekTTheaters. Die beiden Hauptpreise waren mit je 5000 Euro, die Anerkennungspreise mit je 1000 Euro dotiert. Jan Roscher: „Das projekTTheater gratuliert den beiden Hauptpreisträgern sowie den anderen Gewinnern der Anerkennungspreise und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit“

Ramona Gehring, Jan Roscher


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Urkunde sächsischer Förderpreis für Demokratie
 

 

 

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Pressemitteilung: Nominierung des projekTTheater Zittau für „Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“

projekTTheater Zittau für „Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“ nominiert

Das projekTTheater Zittau wurde von der Amadeu–Antionio–Stiftung für den
„Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“ nominiert. Dieser wird am 07. November in Dresden verliehen.
Das projekTTheater Zittau hatte sich mit dem Projekt «roma.ART» für den Preis beworben. Dabei handelt es sich um ein grenzüberschreitendes Theaterprojekt, welches sich mit der Situation der Roma beschäftigt.
Der Projektleiter Jan Roscher sagte dazu: „ Wir sind sehr erfreut über die Nominierung.  Dies zeigt uns, das unser Engagement als wichtig und notwendig eingeschätzt wird. Die Nominierung ist ein Ansporn für unsere weitere Arbeit“.

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Theater kennt keine Grenzen – roma.ART

 

 

 

Theater kennt keine Grenzen

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