Die Kinderwünsche(n)

flyer_30_05_2015Die Kinderwünsche(n)

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„Wer verstehen will muss zuhören“ im Rahmen des „Oberlausitzer Dialog“ im Foyer des Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau


„Wer verstehen will muss zuhören“ so der Titel der Veranstaltung welche im Rahmen des „Oberlausitzer Dialog“ im Foyer des Gerhart-Hauptmann-Theaters stattfand. Etwa 60 Personen kamen der Einladung nach. Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern erzählten ihre Geschichten, begleitet von Hosein Alizadehfard, der auf der Taar, einem iranischen Saiteninstrument eigene Musikstücke spielte.
Ein Iraker, welcher durch seine politische Einstellung aus seiner Heimat fliehen musste. Sein Engagement für Frieden, Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit war der Regierung ein Dorn im Auge. Nach vielen Verhaftungen und Misshandlungen floh er aus dem Irak nach Deutschland. In seiner Heimat hatte er eine eigene Firma, ist Ingenieur von Beruf. In Deutschland bekam er bis heute keine Chance. Er begann sich sozial zu engagieren und hilft heute Flüchtlingen.
Ein junger Kurde, der sich weigerte in der türkischen Armee zu dienen und deshalb fliehen musste, ohne Hoffnung auf Rückkehr in seine Heimat. Er arbeitete in Dönerläden und zahlt regelmäßig in die Rentenkasse ein. Sein Wunsch ist es irgendwann, wenn er Rentner ist in seie Heimat zurückkehren zu können.
Ein junger Syrer, dem während seines Grundwehrdienstes der Krieg einholte und deshalb nicht aus der Armee entlassen wurde. Er weigerte sich auf Demonstranten zu schießen und nutze einen Urlaub zur Flucht. Jeder junge Syrer ist in ständiger Gefahr von der Armee, der Opposition oder anderen bewaffneten Gruppen gezwungen zu werden sich an Kämpfen zu beteiligen. Wer sich weigert wird umgebracht. Viele Familien versuchen ihre Söhne zu verstecken, drängen sie zur Flucht.
Ein junger Afghane, der vor den Taliban fliehen musste. Seine Brüder und sein Vater wurden von den Taliban misshandelt um seinen Aufenthaltsort zu erfahren. Sein Vater ist seit dem schwer krank. Er selbst lebt nun in Deutschland, in Sicherheit, aber seine Sorge um seine Brüder und seinen kranken Vater begleiten ihn Tag für Tag.
Das sind nur einige der Erzählungen von Menschen, welche nicht freiwillig ihre Heimat, ihre Familien verlassen haben. Keinen ist es leicht gefallen und die Ungewissheit wie es der Familie, den Angehörigen, Freunden und Bekannten geht ist ihr ständiger Begleiter. Sie alle wollen sich integrieren, unsere Sprache erlernen, studieren oder einfach nur einer Arbeit nachgehen. Sie möchten ein Teil der Gesellschaft werden, irgendwann ihre Familien in Sicherheit wissen, mit ihnen gemeinsam leben.
Zum Abschluss spielte Hosein die „Ode an die Freude“.
Dieser Abend war sehr ergreifend und hat sicher bei vielen Zuhörern bleibende Eindrücke hinterlassen.

Am Montag, den 09.03. findet im Cafe Jolesch eine weitere Veranstaltung des „Oberlausitzer Dialog“ statt. Das Thema: „Man kann ja doch nichts machen!“

Presse: Ramona Gehring

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Vielfalt ist unsere Stärke

SZ, Lokalteil Zittau,

Samstag, 24.01.2015

Bündnis ruft auf zur Gegendemonstration

Zittau. Zittauer aus unterschiedlichen Vereinen, Initiativen, politischen Gruppen und Institutionen wollen am kommenden Montag um 18 Uhr auf dem Zittauer Marktplatz mit einer Demonstration ein Zeichen setzen. Unter dem Motto: „Vielfalt ist unsere Stärke“ ruft ein breites Bündnis dazu auf, für ein menschliches Miteinander, gegen Ausgrenzung, für Toleranz und Respekt zu demonstrieren. Darüber informierten Dorothea Schneider vom Verein „Augen auf“ und Jens Thöricht (Linkspartei). Beide haben die Demonstration nach eigenen Angaben ordnungsgemäß angemeldet und genehmigt bekommen. Dem Aufruf von Dorothea Schneider und Jens Thöricht haben sich Mitglieder des Gerhardt-Hauptmann-Theaters Zittau, des Freiraumvereins, Studenten der Hochschule, der Ausländerbeirat der Stadt Zittau, die Vereine Augen auf, Emil, Tamara Bunke, Projekttheater, Bunter Hund, die Hillersche Villa, der Fachschaftsrat am IHI, der Infoladen, der Skateshop, die Linke, Bündnis90/Die Grünen und der SPD-Ortsverein Zittau angeschlossen. „Vielfalt von Ansichten, Ideen und Erfahrungen. Weltoffenheit und Internationalität müssen unser Anspruch sein, wenn wir nicht Randgebiet, sondern Zentrum von Entwicklung sein wollen“, heißt es im Aufruf der Organisatoren.

Zur gleichen Zeit planen die Anhänger von Zigida einen sogenannten Abendspaziergang. Am vergangenen Montagabend war der Zittauer Ableger der Dresdner Pegida-Bewegung erstmalig in Zittau auf die Straße gegangen. (mh)

von: Jens Thöricht

Zittau bleibt bunt

Vielfalt ist unsere Stärke

Die Menschen in unserer Stadt und der ganze Region Dreiländereck leben schon lange in unmittelbarer Nachbarschaft mit fremden Kulturen, über Sprachbarrieren und Vorurteile hinweg. Wir sehen unsere Zukunft in der Vielfalt von Ansichten, Ideen und Erfahrungen. Weltoffenheit und Internationalität müssen unser Anspruch sein, wenn wir nicht Randgebiet sondern Zentrum von Entwicklung sein wollen.

Diese Chance auf eine wieder kraftvollere Zukunft der Region gerät in Gefahr, wenn Vorurteile gestärkt und Ängste geschürt werden. Diese Vorurteile und Ängste treffen vor allem die schwächsten Glieder der Gesellschaft und dazu gehören nicht zuletzt die Hilfesuchenden, die Geflohenen und Vertriebenen aus anderen Ländern.

Menschen aus unterschiedlichen Vereinen, Initiativen, politischen Gruppen und Institutionen in Zittau werden am kommenden Montag mit einer Demonstration ein Zeichen unter dem Motto „Vielfalt ist unsere Stärke“ setzen.
Ein Zeichen für ein menschliches Miteinander. Ein Zeichen gegen Ausgrenzung, gegen eine Ideologie der Ungleichwertigkeit, ein Zeichen für Toleranz und Respekt. Ein Zeichen auch dafür, dass die Meinungen und Ängste, ob begründet oder nicht, von den politischen Akteuren ernst genommen werden müssen.

Setzen Sie mit uns ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit und Toleranz. Denn „Vielfalt ist unsere Stärke“

Dieses Anliegen tragen mit:
Mitglieder des Gerhardt-Hauptmann-Theater Zittau, des Freiraum e.V., Studierende am IHI Zittau, Studierende an der Hochschule Zittau/Görlitz,
der Ausländerbeirat der Stadt Zittau, der Verein „Augen auf“, der Emil e.V., der Tamara-Bunke e.V., des projekTTheater Zittau e.V., das Team vom Infoladen Zittau, der Fame – Graffiti- & Skateshop ,
DIE LINKE. Zittau, Zittau kann mehr, Bündnis90/DIE Grünen

Die Fakten:
Demonstration „Vielfalt ist unsere Stärke“
Beginn: 26.01.2015, 18 Uhr, Marktplatz Zittau

Hinweis für die Presse:
Für Rückfragen stehen Ihnen die AnmelderIn gern zur Verfügung:
Dorothea Schneider, Telefon: 0174 9312804
Jens Thöricht, Telefon 03583 586017

 

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No PEGIDA

Das Team des projekTTheater Zittau positioniert sich:

für eine bunte gesunde Willkommenskultur und gegen jegliche Art von Fremdenfeindlichkeit.

 

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Alles Gute im Jahr 2015

Wir wünschen all unseren Freund*innen und Partner*innen ein gesundes neues Jahr.

2015

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Fachtag Freie Theater

Der Fachtag Freie Theater richtete sich an freiberufliche Theaterkünstler und -gruppen, Vertreter kommunaler, staatlicher und frei getragener Theaterhäuser und Veranstaltungsorte, der Ausbildungsinstitutionen, Fördereinrichtungen und der sächsischen Kulturräume.
Das Programm bestand aus einer einführenden Podiumsdiskussion und vertiefenden Workshops mit Best-Practice Beispielen und bot ausreichend Freiraum für persönliche Gespräche und zum Netzwerken .
Themen der Workshops waren unter anderem:Theater im ländlichen Raum, Kinder- Jugendtheater in der freien Szene. Theater in der Stadt, Neue Perspektiven der Publikumsgenerierung – Marketing, Vermittlung, Theaterpädadogik.

 

  • Konferenz

Die Teilnahme war kostenfrei und sowohl für Akteure als auch für Interessierte offen. Am Abend bestand die Möglichkeit, Theatervorstellungen im LOFFT zu besuchen.

Außerdem fand am 04. Dezember 2014, ab 10 Uhr anlässlich des 2015 anstehenden 25-jährigen Gründungsjubiläums des Bundesverbandes Freier Theater (BuFT) ein regionales Fachforum statt. Unter dem Titel NEXT GENERATION – FREIZEITARBEITERWERB beleuchtete das Fachforum Mitteldeutschland aktuelle Tendenzen der Freien Szenen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und diskutierte in einem Austausch mit den regionalen Akteuren ihre Sicht auf Problemfelder und Chancen.

Programm Fachtag Freie Theater

09:00 Uhr Willkommen und Kaffee

10:00 Uhr Eröffnung
Ulf Großmann, Präsident der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Michael Faber, Bürgermeister der Stadt Leipzig, Beigeordneter für Kultur
Dirk Förster, Vorstand Landesverband der Freien Theater Sachsen

10:30 Uhr Panel Wie kann man Freies Theater machen? Perspektiven aus der sächsischen Theaterlandschaft
Moderation: Dr. Veronika Darian, Institut für Theaterwissenschaft

-Soziale Lage und Perspektiven freier Theaterschaffender: Matthias Rosendahl M.A.
-Netzwerke, Festivals und Kooperationen: Heiki Ikkola, Cie. Freaks und Fremde, Schaubudensommer Dresden und Sabine Stenzel, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden
-Ergebnisse der Doppelpass-Partnerschaften in Sachsen: Anne Maase, Kulturstiftung des Bundes und
Romy Weyrauch, Gruppe Theatrale Subversion, Dresden
-Theaterausbildung und der freie Theatermarkt: Prof. Wolf-Dietrich Rammler, Hochschule für Musik und Theater Leipzig und Julian Rauter, freier Theatermacher, Leipzig

12:00 Uhr Mittagspause / Get Together

12:30 Uhr Offene Präsentationsmöglichkeiten im Foyer des LOFFT

13:00 Uhr Workshops 1 & 2

-Theater im ländlichen Raum
Veronika Steinböck, Künstlerische Leiterin Theaterherbst Greiz, Theater La Lune Dresden
Ulrich Hüni, Schauspieler und Regisseur Raum4 Netzwerk Leipzig, LANDschafftTHEATER Bad Düben
-Neue Perspektiven der Publikumsgenerierung
Janina Benduski, Leiterin Performing Arts Programm Berlin
Gabi Reinhardt, Theaterpädagogin, Regisseurin und Performerin, Chemnitz

14:30 Uhr Kaffeepause

15:00 Uhr Workshop 3 & 4:
-Theater in der Stadt
Sarah Günther, Performerin und Regisseurin Mobile Albania Gießen/Bautzen
Heiki Ikkola, Schauspieler und Regisseur, Cie. Freaks & Fremde, Schaubudensommer Dresden
-Kinder- und Jugendtheater in der freien Szene
Jürgen Zielinski, Intendant Theater der Jungen Welt Leipzig
Liane Günther, Künstlerische Leiterin VereinsEigeneBühne e.V. Chemnitz

16:30 Uhr Kaffeepause

16:45 Uhr Abschlusspanel
-Ergebnisse aus den Workshops und offene Abschlussdiskussion

17:45 Uhr Abschlussempfang

20:00 Uhr Möglichkeit zum Veranstaltungsbesuch: MUSTERHAUS. Episode 3 von WUNDER OPUS 5

Der Fachtag Freie Theater ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Landesverbandes Freier Theater Sachsen. Er wird vom LOFFT – DAS THEATER in Leipzig ausgerichtet. Anmeldungen und Nachfragen bitte an info@lofft.de

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Gesamtmitgliederversammlung

Hallo,

am 12.12. diesen Jahres findet unsere Gesamtmitgliederversammlung statt.

Wir möchten euch ganz herzlich dazu einladen. Beginn ist 19:00 Uhr.

Ob wir uns im Infoladen treffen oder wir uns eine andere gemütliche Location suchen, steht noch nicht fest. Ihr werdet auf dieser Seite darüber auf dem Laufenden gehalten.

Wir werden euch berichten, was wir dieses Jahr so getrieben haben und beraten was wir in Zukunft unternehmen wollen. Es wäre schön wenn ihr euch vorher ein paar Gedanken macht, über unsere geleistete Arbeit und über das was ihr mit uns in Zukunft im Verein machen wollt.

Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein. Ihr könnt gern auch den einen oder anderen Gast mitbringen, der Interesse am Verein hat.

In diesem Sinne: Macht euch eine schöne Zeit!

euer eZe

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Viva ViaThea 2014

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen.

Das internationale Straßentheaterfestival verwandelt seit 1995 für drei Tage im Sommer die Europastadt Görlitz/Zgorzelec in eine Kunststadt! Straßen und Plätze der deutsch-polnischen Grenzstadt bieten internationalen Künstlern und Theatergruppen für Ihre Inszenierungen von höchster künstlerischer Qualität eine große Theaterbühne unter freiem Himmel.

projekTTheater Zittau, mit mestske divadlo Varnsdorf am 8.8. & 9.8. 2014 beim 20. jährigen Jubiläum des ViaThea 2014 in Görlitz

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Reise ins EU Parlament

 

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Vom 15.04. – 17.04. waren wir auf Einladung von Dr. Cornelia Ernst, sächsische Europaabgeordnete und Kandidatin der LINKEN zu den Europawahlen, zu Besuch in Strasbourg. Bei dieser Reise waren Freunde aus Liberec und befreundete Roma aus Varnsdorf und Krásná Lípa dabei. Die Roma sind Laienschauspieler, die sich in zahlreichen Aufführungen des projekTTheter Zittau engagieren.
Die Fahrt begann morgens um 7.00 Uhr in Zittau. Gegen 17.00 Uhr kamen wir in Triberg (Schwarzwald) an, wo wir zwei Nächte in einer Jugendherberge verbrachten. Nach dem Abendessen wurden die Sehenswürdigkeiten von Triberg erkundet. Am nächsten Morgen ging es 9.00 Uhr nach Strasbourg. Bei einer Stadtrundfahrt erfuhren wir vieles über die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte von Stasbourg. Danach konnten wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Um 15.00 Uhr waren wir zur Besichtigung im EU – Parlament. Dr. Cornelia Ernst erklärte die Arbeitsweise des Parlamentes und erzählte über ihre Arbeit in den Ausschüssen. Auch die anstehenden Wahlen und die Befürchtungen eines Rechtsruckes waren Thema der Diskussion. Anschließend konnten wir für eine Stunde an einer Plenarsitzung teilnehmen. Gegen 17.00 Uhr ging es zurück in die Innenstadt, wo wir auf Einladung von Conny gemeinsam in einer gemütlichen Gaststätte Abendbrot gegessen haben. Leider konnte die Gastgeberin selber nicht dabei sein, da sie zu einer Ausschusssitzung musste. Um 21.00 Uhr ging es zurück nach Triberg. Nach dem Frühstück fuhren wir gegen 9.00 Uhr zurück nach Sachsen. Durch den beginnenden Feiertagsverkehr dauerte die Heimreise bis in die Nachtstunden.

Die Fahrt war ein Erlebnis der besonderen Art. Die Teilnehmer aus Zittau, Liberec, Varnsdorf und Krásná Lípa möchten sich noch einmal bei Conny für die Einladung bedanken.
Ein großer Dank gebührt Michaela für ihre Übersetzungen ins Tschechische.

Ramona Gehring
2014.04.28

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Wenn die Welt ein großes Haus ist

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“, welches am 30.11. im Městské divadlo Varnsdorf Premiere feierte. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen. Die Schauspieler, Deutsche, Tschechen und tschechische Roma unterhalten sich in ihrer Sprache miteinander und lernen sich doch kennen. Eine Dolmetscherin sorgt für die Übersetzung. Die Roma ziehen mit ihren Liedern und Tänzen die Menschen in ihren Bann. Dieses Stück mit seinen ernsten aber auch lustigen Episoden regt zum Nachdenken an.

Die etwa 60 Gäste aus mehreren Ländern wurden nach der Vorführung noch zu einer kleinen Premierenfeier ins Foyer eingeladen, wo diese mit dem Projektleiter Jan Roscher und seinem tschechischen Projektpartner PhDr. Martin Musilek, sowie den Darstellern ins Gespräch kommen konnten.

 
Beitrag: von Bastian Wierzioch MDR Figaro

 

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