Wenn die Welt ein großes Haus ist

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“, welches am 30.11. im Městské divadlo Varnsdorf Premiere feierte. Es stellt Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze dar. Ordnung, Gehorsam, Rassismus und Menschenverachtung, aber auch den Mut, sich dagegen zu stellen. Die Schauspieler, Deutsche, Tschechen und tschechische Roma unterhalten sich in ihrer Sprache miteinander und lernen sich doch kennen. Eine Dolmetscherin sorgt für die Übersetzung. Die Roma ziehen mit ihren Liedern und Tänzen die Menschen in ihren Bann. Dieses Stück mit seinen ernsten aber auch lustigen Episoden regt zum Nachdenken an.

Die etwa 60 Gäste aus mehreren Ländern wurden nach der Vorführung noch zu einer kleinen Premierenfeier ins Foyer eingeladen, wo diese mit dem Projektleiter Jan Roscher und seinem tschechischen Projektpartner PhDr. Martin Musilek, sowie den Darstellern ins Gespräch kommen konnten.

 
Beitrag: von Bastian Wierzioch MDR Figaro

 

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Premiere Theater kennt keine Grenzen

Unter dem Motto: “EINTRITTSKARTEN BITTE! vom Mut, an die Tür zu klopfen” findet am 30.11.2013 um 19:00 Uhr die Premiere im Varnsdorfer Stadttheater statt.
Wir freuen uns auf Dich !

euer projekTTheater Team

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“Nicht zu weichen, sondern zu stehen. Nicht zu schweigen, sondern laut zu schreien”, appellierte Andreas Petzold, Herausgeber des Magazins “stern”

IMG_3209“Nicht zu weichen, sondern zu stehen. Nicht zu schweigen, sondern laut zu schreien”, appellierte Andreas Petzold, Herausgeber des Magazins “stern”, in seiner Laudatio an die zehn ausgezeichneten Initiativen des Sächsischen Förderpreises für Demokratie. Der Preis wurde am 7. November in der Dresdener Synagoge bereits zum siebten Mal verliehen.
Von Zoé Sona

 

Im sächsischen Schneeberg rotten sich in diesen Tagen immer wieder Rechtsextreme zusammen, um gegen die Unterbringung von Flüchtlingen im Ort zu hetzen. Sie verbreiten nicht nur ihre rassistische Hetze, sondern bekommen auch Zuspruch von angeblich besorgten Einwohnerinnen und Einwohnern aus der Mitte der Gesellschaft. Diese Zustände sind in Sachsen kein Einzelfall: In Hoyerswerda engagierten sich zwei junge Leute gegen die Rechtsextremen vor Ort und wurden daraufhin von ihnen angegriffen. Statt die Betroffenen zu unterstützen, empfahl die örtliche Polizei ihnen, an einen geheimen Ort umzuziehen. Diese Ereignisse zeigen, dass unermüdliches Engagement gegen menschenverachtende Gruppierungen und solidarische Unterstützung von Betroffenen nach wie vor dringend von Nöten sind.

Um den mutigen Einsatz für Demokratie und gegen Rechtsextremismus zu würdigen, hat die Amadeu Antonio Stiftung am vergangenen Donnerstag in diesem Jahr zum siebten Mal den Sächsischen Förderpreis für Demokratie an zehn Initiativen aus Sachsen verliehen. Die Preisverleihung fand in der neuen Synagoge in Dresden statt, die für sich schon auf den historisch-politischen Kontext der Veranstaltung verweist. Gedenk- und Erinnerungskultur müssen in Sachsen eng mit einer Auseinandersetzung über Antisemitismus und Rassismus verbunden bleiben, so lange diese Diskriminierungsformen gesellschaftlich wirksam sind.

“Mut den wir alle alle brauchen”

“Nicht zu weichen, sondern zu stehen. Nicht zu schweigen, sondern laut zu schreien”, appellierte auch Andreas Petzold, Herausgeber des Magazins “stern”, in seiner Laudatio an die geladenen Gäste und die sächsische Bevölkerung. Sein Respekt galt den zehn mutigen Initiativen, die sich in Sachsen engagieren und die an diesem Abend besonders ausgezeichnet wurden. “Mut den wir alle alle brauchen” wie er dem Publikum gegenüber betonte.

Die beiden mit jeweils 5.000 Euro dotierten Hauptpreise erhielten das Soziokulturelle Zentrum Alte Brauerei aus Annaberg-Buchholz und die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In Annaberg kommt es immer wieder zu rechten Übergriffen auf Flüchtlinge und unangepasste Menschen. Doch das Soziokulturelle Zentrum Alte Brauerei stellt sich schon seit Jahren mit einem breit angelegten Programm an Jugendbildung und kulturellen Veranstaltungen gegen die Aktivitäten der Freien Kameradschaften und Jungen Nationaldemokraten, die gerade auch in der Subkultur beispielsweise durch Rechtsrock-Konzerte versuchen, auf Jugendliche Einfluss zu nehmen.

Die Hauptpreisträger

Die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die sich ehrenamtlich für eine dezentrale, menschenwürdige Unterbringung und Behandlung von Flüchtlingen in der Region engagiert, erhielt den zweiten Hauptpreis. Sie ist ein Zusammenschluss aus Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, der mit einer Fahrradwerkstatt, Deutschkursen und Sammelaktionen für Winterkleidung Flüchtlinge unterstützt. Zu den großen Erfolgen der Initiative zählt, dass sie seit vergangenem Jahr 150 Asylsuchende dezentral in der Region unterbringen konnte.

Um das vielfältige und zahlreiche Engagement in Sachsen angemessen zu würdigen, erhielten weitere acht der Initiativen einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro. Die Abschiebungshaftkontaktgruppe Dresden und die Projektstelle “Hilfe für Menschen in Abschiebungshaft” beim Sächsischen Flüchtlingsrat erhielten den Preis für die Betreuung und Beratung, mit der sie Menschen in Abschiebehaft aus ihrer Isolation holen. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen wurde für ihr Projekt “Mut vor Ort – geschlechterreflektierende Präventionsarbeit gegen Neonazis” gewürdigt, der Verein Arbeit und Leben Sachsen für ein Programm, das interkulturelles Lernen in Kindertagesstätten unterstützt. Für ihr unermüdliches Engagement gegen die NPD und andere Rechtsextreme in ihrer Stadt erhielt die Initiative für ein weltoffenes Geithain einen weiteren Anerkennungspreis. An der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland inszeniert das Projekttheater Zittau genreübergreifende Theaterproduktionen mit Roma, Tschechen und Deutschen. Mit ihrer Arbeit will die Gruppe auf die fortwährenden Diskriminierungen von Roma und Sinti in der Region aufmerksam machen und wurde dafür ebenfalls mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der Sächsische Flüchtlingsrat und das Kulturbüro Sachsen haben sich mit der Organisation der Initiativen-Konferenz “Asyl in Sachsen” um den Anerkennungspreis verdient gemacht, mit der sie zur solidarischen Stärkung und weitreichenden Vernetzung von Flüchtlingsgruppen beigetragen haben.

Der Förderpreis ermutigt und unterstützt

In diesem Jahr wurde der Sächsische Förderpreis für Demokratie bereits zum siebten Mal verliehen. Insgesamt gingen 54 Bewerbungen ein, aus denen eine prominent besetzte Jury die zehn Hauptnominierten auswählte. Ausgelobt wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie von der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung und der Sebastian Cobler Stiftung. Neuer Kooperationspartner in diesem Jahr war die Stiftung Elemente der Begeisterung, eine Stiftung, die 2008 von Studierenden gegründet wurde und sich besonders für die Förderung jugendlichen Engagements und interkultureller Verständigung einsetzt. Der Sächsische Förderpreis für Demokratie entstand aus der Beobachtung heraus, dass Neonazis seit Jahren versuchen, ihre Kräfte in Sachsen zu bündeln und ein zunehmend antidemokratisches Klima zu schaffen. Mittlerweile haben sich zum Teil rechtsextreme Strukturen etabliert, die es immer mühsamer machen, sich für die Werte der Demokratie, Weltoffenheit und die Anerkennung der Menschenrechte einzusetzen. Doch die Gesellschaft reagiert: In Sachsen gibt es zahlreiche Initiativen, die bereits fachlich fundierte Erfahrungen im Umgang mit Rechtsextremismus besitzen. Sie sollen mit dem Förderpreis ermutigt und unterstützt werden.

In diesem Sinne forderte auch der Moderator der Preisverleihung Bastian Wierzioch in seinem Schlusswort das Publikum auf: “Bleiben Sie mutig!”

Weitere Informationen

Sächsischer Förderpreis für Demokratie (Homepage)

Ressorts (Netz gegen Nazis):

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Verleihung des sächsischen Förderpreises für Demokratie 2013

Am 07.11. wurde in der Neuen Synagoge Dresden der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen. Das projekTTheater Zittau e.V. war unter den zehn Nominierten und erhielt einen der Anerkennungspreise. Die Initiativen wurden für ihr Engagement „Für die Stärkung einer demokratischen Alltagskultur, den Schutz von Minderheiten und der Menschenrechte sowie gegen Ursachen und Folgen von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus“ geehrt. Die Preise wurden von der Amadeu Antonio Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung und der Freudenberg Stiftung vergeben. „Diese Ehrung ist ein Ansporn, uns trotz mancher Schwierigkeiten, weiterhin mit unseren Projekten für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen“, so Jan Roscher, Leiter des projekTTheaters. Die beiden Hauptpreise waren mit je 5000 Euro, die Anerkennungspreise mit je 1000 Euro dotiert. Jan Roscher: „Das projekTTheater gratuliert den beiden Hauptpreisträgern sowie den anderen Gewinnern der Anerkennungspreise und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit“

Ramona Gehring, Jan Roscher


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Pressemitteilung: Nominierung des projekTTheater Zittau für „Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“

projekTTheater Zittau für „Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“ nominiert

Das projekTTheater Zittau wurde von der Amadeu–Antionio–Stiftung für den
„Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2013“ nominiert. Dieser wird am 07. November in Dresden verliehen.
Das projekTTheater Zittau hatte sich mit dem Projekt «roma.ART» für den Preis beworben. Dabei handelt es sich um ein grenzüberschreitendes Theaterprojekt, welches sich mit der Situation der Roma beschäftigt.
Der Projektleiter Jan Roscher sagte dazu: „ Wir sind sehr erfreut über die Nominierung.  Dies zeigt uns, das unser Engagement als wichtig und notwendig eingeschätzt wird. Die Nominierung ist ein Ansporn für unsere weitere Arbeit“.

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Theater kennt keine Grenzen – roma.ART

 

 

 

Theater kennt keine Grenzen

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wir werden angegriffen !

I have had the same error since yesterday afternoon. I have several one.com websites with WordPress installed but so far this error has only effected one website.

One.com have told me the error is due to attacks on WordPress installations where hackers try to brute force the WordPress login. SysEng have therefore rolled out a small fix on all servers that will block these brute force attempts with this error message.

I am currently on live chat and been told to wait for them to come back with me with a resolution which I will post on here.

more : http://wordpress.org/support/topic/error-403-blocked

ich bleibe dran !

eZe

P.S. es ist möglich sich über http://projekttheater-zi.de/wp-admin/ an zu melden.

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WorkshopWE für: “Theater kennt keine Grenzen – roma.ART”

Eine Produktion des projekTTheater Zittau in Kooperation mit dem Gehart Hauptmann Theater Görlitz Zittau, Theater Varnsdorf
Gefördert durch folgende Institutionen :Förderer

Das erste Workshopwochenende zum Projekt Theater kennt keine Grenzen – roma.ART wird vom 23. 08. – 25. 08. 2013 in Varnsdorf sein

Der zweite Workshop zum Projekt Theater kennt keine Grenzen – roma.ART findet am 31.August 2013 statt.

Wir begeben uns auf eine Reise. Wir suchen Geschichten, mit und über Roma im Dreiländereck Cz, Pl, D
Leitung: Jan Roscher, Chrstina Koch
Assistenz: Josephine Koch

Projektleitung und Organisation tschechischer Partner:   PhDr. Martin Musilek, Mestské divadlo Varnsdorf
Projektleitung und Organisation deutscher Partner:  Jan Roscher, projekTTheater Zittau
Regie:    Jan Roscher
Dramaturgie: Jan Baake
Sozialpädagogin:    Christina Koch
Projektassistentin: Josephine Koch
Dolmetscherinen: Michaela Vajova, Michaela Helbig
Performance: Anne Leubner, Michaela Vajova, Michaela Helbig, Franticek Novotny, Robert Bryla, Armin Schuckart

Das Thema unserer Arbeit ist die Begegnung zwischen den Kulturen.
Als Grundlage und Ausgangspunkt dient uns dafür die Geschichte “EDE UND UNKU”.
Wir alle, egal, woher wir kommen, können “Ede” und/oder “Unku” sein).
Mit Übungen und Spielen aus dem Bereich des Theaterspiels und der Sozialpädagogik fragen wir nach den konkreten Alltags-Erfahrungen der Spieler.

In der zweiten Phase suchen wir nach theatralen Ausdrucksmöglichkeiten, Darstellungsformen für die 4 zentralen Motive.
In der dritten Phase arrangieren wir das gesammelte Material dann zu einer Bühnenpräsentation/Performance.

Welche Möglichkeiten finden wir, um ein gemeinsames Leben zu fairen Bedingungen zu führen? Wie wollen wir morgen leben?

Die erste Phase wird von Christina Koch und Jan Roscher angeleitet.
In der Mitte der zweiten Phase, Ende September, kommt Jan Baake dazu und wir führen die Arbeit gemeinsam zur Premiere.

Interessenten können sich bei uns anmelden, und auch bei allen weiteren Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an uns, unter:

projekTTheater Zittau: Jan Roscher
Tel.: 01520 / 261 – 78 – 97
E-Mail: post@projekttheater-zi.de

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roma.ART – Leipzig Gastspiel in Görlitz

das Ensemble “roma.ART” sagt danke

Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Danke an alle Sponsoren und Unterstützer. Besonders zu nennen sind hier die Stadt Görlitz, das GHT Görlitz Zittau, die GWZ, das Fame und Die Linksfraktion im sächsischen Landtag
Auch ein Danke an die Techniker ohne euch wär es nicht möglich gewesen, auch nicht zu vergessen das Catering-Team aus dem Wächterhaus  in Zittau.

2013.07.14  Probe & Vortsellung ROMA Art (34)

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PM 29.5.2013 “roma.ART” in Leipzig

 

roma.ART in Leipzig

 

Am 26. Mai 2013 war das projekTTheater Zittau zu Gast im Spinnwerk Leipzig zur szenische Lesung „roma.ART“ .

Wir bedanken uns bei allen MitarbeiterInnen, die mit uns an diesem tollen Projekt mitgewirkt haben, sowie beim “linXXnet”, “Pandechaion Herberge e.V.” durch deren Hilfe wir nicht nur über, sondern mit Roma, die Lesung verwirklichen konnten.

Ein besonderer Dank gilt der Leitung des “Spinnwerk Leipzig”, den “theater des täglichen Bedarf” und den Technikern des “Centraltheater Leipzig”.

Wir danken auch für die Unterstützung der Partei “Die LINKE im Europaparlament”.

Mit diesen gewonnenen Erfahrungen und Eindrücken gehen wir nun das geplante Projekt in Varnsdorf an.

Jan Roscher / projekTTheater Zittau

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